Projektpartner: Nordöstliche Ev.-luth. Kirche in Südafrika (NELCSA)

Menschen suchen innere Hilfe und Kraft, um die schwierige Situation, in der sie leben, zu überstehen.

Die NELCSA (Nordöstliche Ev.-luth. Kirche in Südafrika (früher ELCSA N-T)) in Südafrika ist eine Kirche, die von deutschen Einwanderinnen und Einwanderern gegründet wurde. Heute steht sie allen Menschen, die in Südafrika leben, offen. Die Kirche heißt Geflüchtete in Südafrika willkommen und gibt ihnen die Gelegenheit, sich selbst mit Profession und Gaben in die Kirche einzubringen. Ihr ist an Integration in das Land und in die Kirche gelegen! Diesen Ansatz unterstreicht die NELCSA, in dem sie sich mit Pastorin Rosalie Madika besonders der Gemeinschaft der Gläubigen aus frankophonen Herkunftsländern Afrikas zuwendet.

Bischof Horst Müller beschreibt, warum sich seine Kirche für Geflüchtete einsetzt: Alle City-Kirchen in den Metropolen Südafrikas sind inzwischen Anlaufstellen für Geflüchtete. Einfach auch deswegen, weil die meisten Menschen tief religiös sind. Die Menschen suchen dort nicht in erster Linie materielle Hilfe, sondern Gottesdienst, der ihnen innere Hilfe und Kraft gibt, um die schwierige Situation, in der sich befinden, zu überstehen. In Südafrika stoßen die Geflüchteten auf eine Gesellschaft, die sie nicht haben will und in der sie eigentlich nur als Störfaktor empfunden werden. Von dem Schicksal, dem Hintergrund der Menschen und ihren Erlebnissen haben die meisten Südafrikaner keine Vorstellung.
"Ich erinnere mich an einen jungen Mann aus dem Kongo, der vier Jahre auf der Flucht war unter anderem über Mozambique bis er nach Südafrika kam. Er war mit seinem Onkel geflohen, von dem er aber getrennt wurde. In einem Zelt auf der Straße hat er dann bei einem anderen Kongolesen gelernt wie man Haare schneidet und damit Geld verdient. Bei einem anderen lernte er das Schneidern. Beim Wort Geflüchtete denkt man an Menschen, die weglaufen, aber sie sind weder Schwächlinge noch Feiglinge, sondern meistens starke Persönlichkeiten, die sich unbedingt ein neues Leben aufbauen wollen. Bei den frankophonen Geflüchteten kommen viele aus Kamerun, dem Kongo, Ghana und Madagaskar. Unser Projekt soll den Menschen helfen, ihren Weg zu finden und eine Existenz aufzubauen. ...
Auch wollen wir helfen, dass der Traum vom Zuhause erhalten bleibt. Wenn dort wieder Frieden ist, braucht das Land diese starken Menschen, damit es wieder aufgebaut werden kann."

Bitte fördern Sie diese Arbeit: Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit von Pastorin Madika und geben Menschen neuen Mut und Perspektive. Danke.

Kontakt

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