Südafrika: Dem Leben nachlaufen

Aus Flucht wird Hoffnung: Französischsprachige Geflüchtete in Pretoria werden unterstützt und bekommen Perspektive

"Ich musste ihnen folgen. Ich wurde verhaftet. Ich hatte keine Ahnung, warum. Nach zwei Wochen befahlen sie uns, zu gehen und ihnen zu folgen", schildert Pastorin Rosalie Madika den Beginn ihrer Flucht aus der vom Bürgerkrieg geplagten Demokratischen Republik Kongo. Nach drei Monaten kam sie nach Südafrika.

Über eine Million Menschen haben dort Asyl beantragt und warten. Besonders französischsprachige Geflüchtete leiden. Bischof Müller (Nordöstliche Ev.-luth. Kirche in Südafrika (NELCSA)) setzt sich gerne für diese Menschen ein: "... Menschen, die dem Leben nachlaufen, die … zuhause keine Überlebensmöglichkeit haben".

Mit solchen Menschen arbeitet Rosalie Madika als Pastorin der NELCSA in Pretoria und betreut gut 600 französischsprachige Geflüchtete: "Ich setze mich für sie ein; helfe ihnen, die richtigen Dokumente zu bekommen und Unterkunft zu finden. Ich bete mit ihnen; höre ihnen zu. In besonders verzweifelten Situationen kann ich ihnen auch zu Lebensmitteln und Kleidung verhelfen." Jeden Sonntag ist Gottesdienst in Französisch. Bibelstunde und gemeinsamer Gottesdienst geben Menschen Kraft, Stärke und Hoffnung, ihre schwierige Situation zu bewältigen.

Bitte unterstützen Sie diese Arbeit: Mit Ihrer Spende fördern Sie die Arbeit von Pastorin Madika und geben Menschen neuen Mut und Perspektive. Danke.

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