Inspirierender Abend mit AfroGospel
Ein beschwingter Gospel-Abend in der Großen Kreuzkirche bildete den Auftakt zum Missionsfest.
Beschwingter und inspirierender hätte der Auftakt zum Missionsfest kaum sein können. Am Freitagabend brachten sieben Sängerinnen und Sänger und fünf Instrumentalisten die Große Kreuzkirche zum Beben und das zahlreich erschienene Publikum zu begeistertem Mitklatschen. AfroGospel aus Hamburg tritt in unterschiedlichen Formationen auf unter der Leitung ihres mitreißenden "Frontman" Folarin Omishade.
Ihm gelang es vom ersten Moment an, das Publikum in Bann zu ziehen und nicht nur seine gesanglichen, sondern auch seine Qualitäten im Fach „Entertainment“ unter Beweis zu stellen. Aber auch die Stimmen des sechsköpfigen "Chorus" sorgten für Gänsehaut-Feeling. Bekannte Melodien wie "Oh when the saints" oder das "Hallelujah" von Leonard Cohen wechselten sich ab mit unbekannteren Songs, deren Inhalte jeweils vorab kurz erklärt wurden.
Dass ihre Musik untrennbar mit ihrem Glauben verbunden ist, wurde dabei immer wieder deutlich. "Wir haben gerade gebetet", stellte Omishae nach dem Gospel "Let it rain" fest und ergänzte: "Und ich bin sicher, Gott hat es gehört". Regen steht in dem Song sinnbildlich für den Heiligen Geist.
Vom Glauben hatte sich auch die Pilgergruppe antreiben lassen, die – gleich zu Beginn des Abends nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Direktor des ELM, Thomas Wojciechowski – einen kleinen Einblick in ihre Erlebnisse der vergangenen Tage mit 200 Fahrradkilometern gab. Dem neuen Direktor Dr. Emmanuel Kileo übergaben sie anschließend eine Kerze mit guten Wünschen für seine Amtszeit.
Zum Schluss bekamen die Besucher eine Botschaft mit auf den Weg, die sie bestens auf das Missionsfest einstimmte. "Wir haben alle gesungen und getanzt. Wir lassen uns die Freude nicht nehmen. Und wir haben es immer selbst in der Hand, uns für Freude zu entscheiden", so Folarin Omishade.