Ermutigende Impulse für den Alltag
Mit Dankbarkeit, Wertschätzung und Freude blicken wir auf den ELM-Frauentag 2025 zurück – einen Tag, der viele bereichernde Eindrücke hinterlassen hat.
Schon beim Ankommen im Stehkaffee wurde spürbar, wie sehr sich die Frauen aus verschiedenen Regionen auf dieses gemeinsame Treffen gefreut hatten. Für viele bot sich die Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen.
Der Vormittag begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Indra Grasekamp, die als Referentin für Weltweite Spiritualität im Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen den Frauentag seit vielen Jahren verantwortet. Musik und eine Salbungshandlung öffneten den Raum für den gemeinsamen Tag.
Gemeinsam führten Indra Grasekamp und Anja Werner mit geistigen und körperlichen Impulsen direkt in das Thema „Mutprobe Glaube – Auf den Wellen des Lebens“. Mit einer Mischung aus Humor, Erfahrung und klaren Beobachtungen machte Anja Werner sichtbar, wie eng Vertrauen, Zweifel und Mut im Leben verflochten sind. Ihre Übungen aus dem spirituellen Körperlernen boten praktische Anknüpfungspunkte: Viele erlebten sie als hilfreiche Gelegenheit, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und innere Spannungen zu lösen. Mehrfach hörte man später den Satz: „Ich habe mich gesehen gefühlt und neu ermutigt – das nehme ich mit nach Hause.“ Ein kurzes Salbungsritual rundete den Vormittag ab.
Beim gemeinsamen Mittagessen im Ev. Bildungszentrum Hermannsburg setzte sich die offene Atmosphäre fort. Zwischen leckerem Essen, Gesprächen und kurzen Pausen entstand ein unkomplizierter Austausch über die Impulse des Vormittags, aber auch über Alltagsthemen, persönliche Erfahrungen oder aktuelle Herausforderungen.
Am Nachmittag standen fünf Workshops zur Wahl, die den unterschiedlichen Interessen der Teilnehmerinnen gut entsprachen:
- Gospelmusik, die nicht nur musikalisch Freude schenkte, sondern auch emotionale Stärke vermittelte.
- Artist Trading Cards, bei denen kleine Kunstwerke entstanden, die persönliche Glaubensaspekte sichtbar machten.
- Neue Wege von Kirche, ein Raum für Ideen, Zukunftsfragen und konkrete Überlegungen, wie Kirche heute gestaltet werden kann.
- Friedenswege in der Natur, die Ruhe, Bewegung und Denkanstöße verbanden.
- Die Ausstellung „time to change“ im Ludwig-Harms-Haus, die globale Themen anschaulich und interaktiv aufgriff.
Als die Ergebnisse am späten Nachmittag zusammengetragen wurden, zeigte sich ein vielfältiges Bild: Manche nahmen neue Gedanken mit, andere eine konkrete Idee, wieder andere einfach ein Gefühl von Klarheit oder Entlastung. Viele beschrieben, dass sie etwas für ihren Alltag gefunden haben – auch wenn es manchmal nur ein kleiner, aber hilfreicher Impuls war.
Der Abschluss mit Gebet und Segen fasste den Tag noch einmal zusammen. Es war ein ruhiger Moment, der das Gemeinschaftsgefühl stärkte und Raum gab, das Erlebte innerlich zu sortieren. Dass der Tag so rund und einladend verlief, lag nicht zuletzt an der sorgfältigen Vorbereitung und dem feinen Gespür für Atmosphäre, das das Organisationsteam um Indra Grasekamp in die Planung eingebracht hat. Viele merkten an kleinen Details, wie viel Herzblut und Aufmerksamkeit in die Gestaltung geflossen waren.
Der ELM-Frauentag 2025 hat deutlich gemacht, wie wertvoll Orte des Austauschs, der Selbstreflexion und der Ermutigung sind. Wir gehen gestärkt aus diesem Tag – verbunden in einer vielfältigen Gemeinschaft und begleitet von Gedanken, die uns weitertragen, wenn das Leben unruhig wird.