Für eine gerechtere Welt - in Adama Äthiopien

Zwar nicht mit dem Regenschirm, dafür mit einer PC-Maus: Eine digitale Reise begeisterte Interessierte!

Ziel der Reise war Adama, etwa 100 Kilometer östlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Erste Eindrücke des Landes vermittelte eine Bilderstrecke (siehe Video oben). Landwirt Balcha Geda stellte anschließend das Projekt in einem Video selber vor (siehe unten). Er züchtet mit Unterstützung der Mekane-Yesus-Kirche (EECMY) Papaya- und Avocado-Bäume.

Durch die Aufzucht und Verteilung von Setzlingen lernen Menschen, wie sie durch Anpflanzungen durch Erosion beschädigte Flächen wieder verbessern können. Viele ernten inzwischen Avocado, Papaya  oder Orangen und verbessern damit die Ernährung ihrer Familien.
Das Projekt achtet darauf, von den eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten der Menschen auszugehen und durch gezielte Förderung dann eine große Wirkung zu erzielen. Balcha Geda war bereits vor dem Projekt Landwirt und kann seine Flächen und seine Kenntnis einbringen.

Aman Ababu, Leiter des Regionalbüros der sozialen Arbeit der Mekane-Yesus-Kirche in der Zentralsynode, unterstrich die beeindruckende Bedeutung des Projekts:

"Schon nach drei Jahren profitieren über 10.000 Menschen direkt und indirekt von dem Projekt!"

Indirekt deswegen, weil zum Beispiel die Maßnahmen in oberen Teil des Flusses auch den Menschen zugutekommen, deren Grundstücke nicht mehr jedes Jahr durch Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch geht die Erosion der Felder zurück und verbessert so die Ernten. Zumeist sind dies kleine Felder - die meisten Menschen bauen auf Flächen von unter zwei Hektar an.

Organisiert werden die vom ELM geförderten Projekte der sozialen Arbeit (DASSC) der Mekane-Yesus-Kirche (EECMY). Durch ihre Gemeinden kann die Kirche direkt sehr vielen Menschen das Bewusstsein vermitteln:

"Die Bewahrung der Schöpfung ist Christinnen und Christen in der Bibel aufgetragen. Das fängt auf dem eigenen Grundstück an!"

So beschreibt Aman Ababu die Aufgabe nachhaltigen Handelns. In der Praxis sorgen engagierte Gemeindeglieder als Berater dafür, das die einzelnen Maßnahmen und Schritte gelingen und Herausforderungen gemeinsam gelöst werden können.

Ein herzliches Danke an Aman Ababu für die Einführung in dieses spannende Projekt.

SAVE THE DATE: Am 23. März heißt es "Für eine gerechtere Welt - in Paarl/Südafrika". Zur Anmeldung geht es hier.