Bertha Munkhondya und Gabriele De Bona in Genf

Zu Besuch beim Ökumenischen Rat der Kirchen und dem Lutherischen Weltbund

Als letzte Station von Berthas der Reise waren Berta und Gabriele in Genf. Dort haben Sie den Ökumenischen Rat der Kirchen und den Lutherischen Weltbund besucht. Themen waren Kinderrechte und Geschlechtergerechtigkeit. Außerdem blieb Zeit, die internationale Stadt etwas anzusehen. Auf dem Programm standen unter Anderem das Reformationsdenkmal und der Jet d'Eau - ein sehr hoher Springbrunnen im Genfer See.

Interview: Bertha Munkhondya, wie war die Reise?

Hannover - Hermannsburg - Genf

Welche Erwartungen hattest du, als du deine Reise angetreten hast?

Ich hatte viele Erwartungen, vor allem, verschiedene Menschen zu treffen. Außerdem hoffte ich auf tiefere Diskussionen über Gendergerechtigkeit und geschlechtsbasierte Gewalt.
Bei Gabriele’s letztem Besuch in Malawi hatten wir zwar Zeit, aber nicht genug. Deshalb war mein erster Gedanke: „Wie können wir das Programm zur Gendergerechtigkeit optimal nutzen?“ Das war mein wichtigstest Ziel. Eine weiterer Wunsch war, mein Netzwerk zu erweitern, denn das Programm bot zahlreiche Aktivitäten, an denen ich teilnehmen konnte und die meinen Besuch in Deutschland sehr bereichert haben.

Wie war deine Reise?

Meine Reise war wirklich gut. Jede Reise inspiriert auf unterschiedliche Weise. Manchmal ist man überrascht, manchmal sammelt man neue Erfahrungen. Für mich war diese Reise besonders bereichernd, weil sie genau die Erfahrungen bot, die man sich von einer solchen Reise erhofft. Es war fantastisch.

Was nimmst du aus der Reise für die Zukunft mit?

Für die Zukunft nehme ich vor allem die Verpflichtung und das Engagement mit, geschlechtsbasierte Gewalt zu bekämpfen, Gendergerechtigkeit zu fördern und Partnerschaften zu stärken. Als Kirchen brauchen wir einander, auch wenn wir in unterschiedlichen Kontexten arbeiten. Unsere Mission ist dieselbe: das Evangelium zu verkünden.
Während wir das Evangelium verkünden, sollten wir auch Räume und Umgebungen schaffen, in denen die Menschen, mit denen wir sprechen, sicher und respektiert sind. Deshalb ist es so wichtig, geschlechtsbasierte Gewalt zu reduzieren und Frauen zu fördern, damit alle Menschen sich in der Welt wohlfühlen können.
Darüber hinaus habe ich viel aus den Begegnungen mit prominenten Vertretern des Ökumenischen Rat de Kirchen und des Lutherischen Weltbunds mitgenommen. Diese Begegnungen waren entscheidend, um unser Netzwerk zu erweitern und zu lernen, wie wir unterschiedliche Situationen besser handhaben können, sowohl in der kirchlichen Mission als auch im Bereich Gendergerechtigkeit.

 

 

Splashscreen