"Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt." (1. Johannes 2,8)

Ein gesegnetes Epiphaniasfest!

In Deutschland feiern wir an Epiphanias die Menschwerdung Gottes in Christus und denken sowohl an die Anbetung des Kindes durch die drei Weisen als auch an die Taufe Jesu. Viele Menschen in unseren Partnerkirchen feiern dagegen erst am 6. Januar Weihnachten - so zum Beispiel in Sibirien und Äthiopien. In beiden Ländern ist die orthodoxe Tradition prägend.

Die Krippe des Zulu-Künstlers Asmon aus Südafrika verbindet beides - das Kind in der Krippe und die Weisen, die zur Krippe gekommen sind. Im Kind drückt der Künstler (zur Zeit der Apartheid) seine Botschaft aus: Das Kind ist schwarz und nackt. Gott kommt nackt zu uns. Verletzlich. Verwundbar. So, wie wir Menschen sind: Verletzlich und verwundbar. Im Kind Jesus ist Gott in unsere Welt gekommen und will sein Leben mit uns teilen.

Ein bisschen wie Weihnachten ist es auch für die Kinder, die in einem Projekt der südafrikanischen Partnerkirche in der Kapregion täglich eine warme Mahlzeit bekommen, manchmal auch ein Stück Seife und immer auch ein gutes Wort. 

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