"Meine Zeit steht in deinen Händen." (Psalm 31,16a)

Einen gesegneten Jahreswechsel und alles Gute für das neue Jahr 2026!

Im Vertrauen auf deine Geborgenheit, Gott, dürfen wir in das neue Jahr gehen.
Mit allem, was uns bewegt: mit Freude und Dankbarkeit über das Gelungene,
mit Erinnerungen an gute Begegnungen –
aber auch mit Enttäuschungen, offenen Fragen oder einem Abschied.

Dein Wort ermutigt uns, loszulassen,
und gestärkt, zuversichtlich und geborgen in deinen Händen neu zu beginnen.

Der Jahreswechsel liegt zwischen Weihnachten und Epiphanias –
zwischen der Geburt und der Taufe Jesu.
Die Krippe aus Peru erzählt davon auf besondere Weise:
Sie ist bunt bemalt, die Figuren tragen die farbenfrohe Kleidung der Anden.
In einem Kreis richten sie ihren Blick auf das Kind in der Mitte – auf Jesus.
Oben über ihnen stehen die drei Weisen, größer als die Hirten,
und alles ist aus Ton geformt – eine Kunst, die bis zu den Inka zurückreicht.

Doch so wie die Krippe kein Ort bequemer Geborgenheit war,
ist auch das Leben vieler Frauen in Südamerika geprägt von Mühen, von Kampf um Würde und Respekt.
In dieser Erfahrung klingt die Botschaft von Weihnachten besonders stark:
Gott kommt in die Welt, auch dorthin, wo das Leben schwer ist.
Er schenkt Hoffnung, die trägt – und Mut, neu anzufangen.

So dürfen auch wir ins neue Jahr gehen –
im Vertrauen darauf, dass Gott mit uns geht,
mit seinem Segen, seiner Nähe, seiner Liebe.

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