Warum Ludwig Harms Kekse nicht mochte – oder vielleicht doch?
Gedanken von einem Keks-Liebhaber im Geiste von Harms ;-)
Ludwig Harms, Gründer der Mission in Hermannsburg, hatte ein ganz eigenes Verhältnis zu Keksen. Man könnte sagen, seine Abneigung war fast legendär – oder war es doch eher eine geheime Liebe? Man stelle sich vor, wie er bei einer Teepause in einer gemütlichen Runde saß. Plötzlich tauchte ein Blech frisch gebackener Kekse auf. Harms schaute auf die süßen Versuchungen, verdrehte die Augen und murmelte etwas von "spiritueller Ernährung".
Doch in seinem tiefsten Inneren könnte es ganz anders gewesen sein! Vielleicht stellte er sich vor, wie die Kekse mit ihren knusprigen Kanten seine theologischen Überlegungen störten. "Wenn ich einen Keks esse, wie soll ich dann die Sünden der Welt ertragen?" könnte er gedacht haben. Oder war es einfach die Angst, dass die Kekse ihm beim Nachdenken über die Mission das letzte Stück Konzentration rauben?
Und während die anderen genüsslich kauen, könnte er heimlich einen Keks hinter seinem Rücken versteckt haben, nur für den Fall, dass sein strenges Gesicht mal eine Pause von der Ernsthaftigkeit des Lebens bräuchte. Vielleicht war es also weniger die Abneigung gegen Kekse als die Abneigung gegen Versuchungen – oder einfach der Versuch, die Welt mit einem Augenzwinkern zu betrachten.
Am Ende bleibt die Frage: Wollte Harms die Kekse wirklich nicht, oder war das nur sein ganz persönlicher Weg, sich dem süßen Genuss zu nähern, ohne sich selbst zu viel zu erlauben? Ein echtes Mysterium, das selbst die besten Theolog*innen wohl nicht lösen können!
Dieser Text ist natürlich nicht ganz ernst gemeint – die Kekse hätten sich sicher gut mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemacht! Geschrieben von einem Keks-Liebhaber im Geiste von Harms.