Mitwirken: Gebet & Solidarität mit Menschen nach Überschwemmungen in Brasilien

"Wenn der Himmel dunkel wird, vertraue ich auf den Herrn, der nicht versagen wird"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dieses Mal versenden wir das Spendenmailing zum ersten Mal auch digital an solche Menschen, die keine postalische Zusendung mehr wünschen.

Ich nutze dies, um Ihnen das zur Kenntnis zu geben. So wissen Sie, was wir ausgesandt haben, falls Sie gefragt werden. Gerne können Sie die Spendenbitte auch Interessierten weitergeben (oder natürlich auch selbst aktiv werden).

Herzliche Grüße
Stephan Liebner

 

"Unsere Betroffenheit ist groß! Die gesamte Kirche trauert und ist sich des Schmerzes bewusst, den Sie durchmachen. Wir umarmen Sie aus der Ferne und bitten: O geliebter Gott, habe Mitleid, erbarme dich und kümmere dich um diese leidenden Menschen." so drückt Silvia Genz, Präsidentin unserer Partnerkirche in Brasilien, angesichts der verheerenden Fluten im Süden des Landes ihr Mitgefühl aus.
Der Bundesstaat Rio Grande do Sul leidet seit Anfang Mai 2024 unter den schwersten Überschwemmungen seiner Geschichte. Die lutherische Kirche organisiert über ihre Gemeinden - die oft selbst betroffen sind - Hilfe für die Betroffenen und bittet dafür um Unterstützung.

Die schweren Regenfälle in Rio Grande do Sul haben aber nicht nur Zerstörung angerichtet. Hinter jedem Haus, in das die Wassermassen eingedrungen sind oder das sie weggespült haben, stehen Geschichten von Leben, die gewaltsam zerstört wurden. Mehr als zwei Millionen Menschen sind betroffen, viele ohne Strom, Wasser, Internet oder Telefon.

So schildert Pastor André Luiz Martin aus der Gemeinde Rio Pardinho, dass bei etwa 50 Prozent der Familien in seiner Gemeinde die Häuser bis zum Dach unter Wasser standen: "Vielen von ihnen blieb nur, was sie getragen haben. Die Flut schwemmte Häuser, Maschinen und Tiere weg. Kurz gesagt, es blieb nichts übrig, nicht einmal von unserer Kirche."
Inmitten der trostlosen Szenerie sagt Pastor André: „Wir müssen den Hut vor den Menschen ziehen, die ihr Leben riskiert haben, um andere zu retten“ ... neben den Feuerwehrleuten auch die evangelische Jugendgruppe.

In vielen Kirchengemeinden werden Lebensmittel, Wasser, Kleidung, Matratzen, Decken, Handtücher, Hygiene- und Reinigungsmittel bereitgestellt. Doch die Not ist riesig.

DARUM bitte ich Sie im Ihre Unterstützung für die Menschen in Brasilien

  • durch Ihre Gebete und
  • Ihre Spenden für die Partnerkirche in Brasilien.

Gerne gebe ich auch den Aufruf aus Brasilien weiter: Lassen Sie uns diese wunderbare Kette der Solidarität, der Unterstützung und des Glaubens fortsetzen! Denn „Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten ...“ (Psalm 46,1).

Im Glauben verbunden
Dr. Emmanuel Kileo, Direktor

PS: Am 22. Juni feiern wir Missionsfest hier in Hermannsburg. Dabei werden unser neuer Geschäftsführer Holger Nerlich und ich selbst als Direktor in unsere neuen Ämter eingeführt. Feiern Sie mit uns und hören Sie neue Berichte aus Brasilien und anderen Partnerkirchen.

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