Woche der Indigenen Völker in Brasilien

Das Motto der "Woche der Indigenen Völker" in Brasilien 2024 lautete "Klimanotstand: Indigene Völker rufen zur Heilung der Erde auf!".
Darum finden Sie auf den folgenden Seiten weitere Informationen dazu.

Was Indigene zum Klima sagen

Einsatz indigener Menschen gegen die Klimakrise.

Warum Indigene stärker betroffen sind

Fünf Aspekte der Klimakrise aus indigener Sicht.

Rassismen gegenüber Indigenen

Sensibilisieren für die vielfältigen Rassismen gegenüber indigenen Menschen.

Aufruf zum Leben

Indigene Völker setzen sich für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein.

Solidarität im Hören und Handeln

Vorschläge zum konkreten Handeln.

Das Motto 2025 (in der Woche ab dem 13. April 2025) lautet: Demokratie mit den indigenen Völkern. Wahre Demokratie bedeutet respektvolle Beziehungen und Garantien für das Leben. Es hebt hervor, wie wichtig Respekt, Gleichberechtigung und die Anerkennung der Rechte der indigenen Völker in der brasilianischen Demokratie sind. Echte Demokratie bedeutet nicht nur politische Beteiligung, sondern auch den Schutz des Lebens, der Kultur und der Landrechte indigener Gemeinschaften.

Das Motto 2025 wurde von der APIB, einer der größten indigenen Organisationen Brasiliens, organisiert. Es wird in enger Zusammenarbeit mit den indigenen Gemeinschaften gewählt und spiegelt aktuelle Themen und Kämpfe wider: "Die Situation, in der wir uns befinden, ist geprägt von Massakern, Morden, illegalem Bergbau und Abholzung", sagte Norivaldo Mendes, ein Anführer des Guarani Kaiowá Volkes, der an dem Marsch teilnahm. "Wir brauchen unsere Demarkation, um unser Leben und die Zukunft unserer Kinder zu sichern."

Auch in diesem Jahr liegt der Fokus auf den Herausforderungen in Bezug auf das Abkommen von 1988, das indigene Rechte anerkannte, aber weiterhin von Regierung und Politik angegriffen wird. Die Woche der indigenen Völker befasst sich mit Themen wie Landrechten und Umweltschutz, dem Schutz des Amazonas-Regenwaldes und der indigenen Gebiete vor illegaler Abholzung und Landraub.

Es geht auch um kulturelle Identität und Sprache. Die Förderung der Kulturen, Traditionen und Sprachen indigener Völker steht im Vordergrund. Schließlich sind politische Rechte und Anerkennung wichtig: Die Forderung nach politischer Vertretung und die Anerkennung indigener Rechte auf nationaler und internationaler Ebene.

Insgesamt soll die Woche das Bewusstsein schärfen, den Dialog fördern und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Rechte und Kultur indigener Völker umsetzen.

Wir wollen als Missionswerk diese besondere Zeit vor dem Osterfest mit täglichen Impulsen beleben und unseren Beitrag leisten, damit die Anliegen der indigenen Völker auch hier in Deutschland Gehör finden.

Mehr Informationen und Kontakt:

Referent Globale Nachhaltigkeit/
Ökumenische Zusammenarbeit Russische Föderation
Waldemar Rausch
Telefon +49 (0)5052 69-290
w.rausch(at)elm-mission(dot)net

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