Kinderrechte: ELM und Partnerkirchen setzen sich ein

Am 20. September ist Weltkindertag

Das Ev.-luth. Missionswerk setzt sich gemeinsam mit Partnerkirchen weltweit für Kinderrechte ein. In Schulen und Kirchen wird die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gefördert und es finden Schulungen und Kampagnen zur Sensibilisierung für die UN-Kinderrechte statt, so zum Beispiel in Malawi und Äthiopien. Auch Prävention und Schutzmechanismen sind ein wichtiger Aspekt der internationalen Projektarbeit im Bereich Kinderrechte. 

Als Arbeitshilfe veröffentlicht das ELM dazu ein Kinderrechte-Wimmelbild in englischer Sprache, welches von einem malawischen Künstler entworfen worden ist. Vertreter*innen kirchlicher Organisationen aus Südafrika, Eswatini, Malawi, Simbabwe, Äthiopien, Indien und Deutschland haben dazu eine Auswahl von 12 Kinderrechten getroffen. Das Poster wird übersetzt und demnächst auch in Deutsch und anderen Sprachen zur Verfügung stehen.   

Mit zahlreichen Aktionen wird in Deutschland am 20. September der „Weltkindertag“ gefeiert um auf die Rechte, Bedürfnisse und den Schutz von Kindern aufmerksam zu machen. In vielen anderen Ländern findet der internationale Kindertag am 1. Juni statt. Die UN-Kinderrechtskonvention beinhaltet 42 Schutz- und Förderrechte und wurde am 20. November 1989 von der UN verabschiedet. In Deutschland trat die Konvention 1992 in Kraft, ist aber nicht im Grundgesetz verankert.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Malawi setzt sich aktiv für Kinder ein. Sie sieht jedes Kind als Geschenk Gottes, das Schutz, Respekt und Raum zum Wachsen verdient. Durch Schulen, Kirchengemeinden und Gemeindearbeit unterstützt die Kirche Kinder darin, ihre Rechte zu kennen und sich zu Themen zu äußern, die sie betreffen. Eltern, Lehrkräfte, Kirchenleitungen und Gemeinden werden mit einbezogen, um sichere und kinderfreundliche Umfelder zu schaffen. Die Kirche ist überzeugt: Wer Kinderrechte schützt, schafft heute die Grundlage für eine sichere und hoffnungsvolle Zukunft.
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