Zwischen Kriegstrauma und Hoffnung auf Frieden

Von den Herausforderungen kirchlicher Arbeit in der Zentralafrikanischen Republik in Zeiten des Krieges   

Hermannsburg. Krieg in Zentralafrika – ignoriert von der Weltöffentlichkeit. Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) lädt im Rahmen seiner Reihe Mission aktuell zu einem Informationsabend ein über ein traumatisiertes Land und eine Kirche, die den interreligiösen Dialog sucht: 29. Januar, 19:00 Uhr, Ludwig-Harms-Haus Hermannsburg.   

Kaum jemand kennt die Zentralafrikanische Republik – ein Land im Herzen des afrikanischen Kontinents. Wenn es in den Medien auftaucht, wird es meist im Kontext von Gewalt und Terror erwähnt. Seit Jahren gibt es einen vermeintlichen Krieg zwischen Muslimen und Christen, der für alle religiösen Gruppen und die Menschen im Land Tod und Gewalt mit sich gebracht hat. Die Betroffenen selbst sagen jedoch, dass die Religionen instrumentalisiert werden. Wie kann die Kirche in einem Land, das seit Jahrzehnten fast pausenlos mit Gewalt und Krieg verknüpft ist, einen guten Beitrag für die Gesellschaft leisten?

An diesem Abend berichtet ELM-Referentin Hannah Rose, verantwortlich für die Themen Armut und Friedensarbeit International sowie Ökumenische Zusammenarbeit Zentralafrikanische Republik, von den Herausforderungen des Landes und die machtpolitischen Hintergründe. Sie wird von Menschen erzählen, die mitten in der Krise in einer Kirche der Hoffnung die Aufgabe des interreligiösen Dialoges nicht aufgeben.

Das ELM setzt sich für seine lutherische Partnerkirche in der Zentralafrikanischen Republik ein und fördert verschiedene Projekte durch Spenden(Spendenkonto IBAN DE54 2575 0001 0000 9191 91 – oder www.spenden-fuer-mission.de, Stichwort: Friedensarbeit ZAR). Info: Stephan Liebner, Fundraising, Tel.: (05052) 69-240

Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ist Teil eines großen Netzwerkes, das im Verbund mit 23 Kirchen in 19 Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von TheologInnen, Entwicklungsfachkräften und jungen Erwachsenen im Freiwilligendienst zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell.

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