Wenn aus Hoffnung Zukunft wird

 

Hermannsburg. „Die Kirche gibt Menschen nicht auf“, sagt Thomas Wojciechowski. Am 29. Mai, um 19 Uhr berichtet der ehemalige Direktor einer sozialdiakonischen Stiftung in Hillbrow/Johannesburg im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus unter dem Titel „Wenn aus Hoffnung Zukunft wird“, was er damit meint. Eine Veranstaltung der Reihe „Mission aktuell“ des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM).

Sozialer Brennpunkt Hillbrow: In diesem Stadtteil der südafrikanischen Metropole Johannesburg leben auf etwas mehr als einem Quadratkilometer ungefähr 75.000 Menschen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist zwischen 15 und 35 Jahre alt. Die Arbeitslosenquote liegt (geschätzt) bei ungefähr 40 Prozent. Fast die Hälfte aller Familien bestehen aus allein erziehenden Müttern, der Anteil von Geflüchteten und MigrantInnen in Hillbrow liegt bei 40-50 Prozent.

In dieser angespannten Situation sind Drogen, Kriminalität, Prostitution, Obdachlosigkeit, Aids und häusliche Gewalt dominierende Probleme.

Hoffnungsort Hillbrow: Sitz der „Outreach Foundation”, einer Stiftung, die von zwei lutherischen Kirchen in Südafrika (ELCSA und ELCSA-NT) sowie der Friedenskirchengemeinde in Hillbrow getragen wird. Sie bietet Unterstützung und Entwicklung für Menschen im Stadtkern von Johannesburg und darüber hinaus. Durch die Entwicklung von Fertigkeiten, durch Beratung und Kunst-Programme möchte die Stiftung vor allem Menschen am Rand der Gesellschaft inspirieren und unterstützen, die ihr kreatives Potential und ihre inneren Kräfte entwickeln wollen.

Thomas Wojciechowski, heute stellvertretender Direktor des ELM, hat 5 Jahre die Outreach Foundation geleitet. Er wird an diesem Abend von seinen Erfahrungen und den Herausforderungen kirchlicher Sozialarbeit erzählen. Warum die Outreach Foundation mit ihren Angeboten dabei für viele Menschen zu einem Hoffnungsort wird, der den Menschen neue Perspektiven für ihr Leben eröffnet, davon wird Pastor Wojciechowski berichten.            


Der Veranstalter:

Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ist Teil eines großen Netzwerkes, das im Verbund mit 23 Kirchen in 19 Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von TheologInnen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell.

 

 

 

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