Die Geschichte der Christen in Indien

Hermannsburg. „Christen in Indien – vom Apostel Thomas (1. Jahrhundert) bis heute“, unter diesem Titel lädt das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) zu einem Vortragsabend am Dienstag, 17. April, um 19 Uhr, ins Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus im Rahmen seiner Reihe Mission aktuell ein. Hierfür hat es Dr. Gudrun Löwner als ausgewiesene Expertin für indische Kirchengeschichte gewinnen können.  

Dr. Gudrun Löwner lebt und arbeitet seit 1998 in Indien. Von 1998 bis 2007 war sie von der EKD entsandte Pfarrerin in Neu-Delhi. Seit 2012 arbeitet sie im Auftrag des ELM als Professorin am United Theological College in Bangalore.

Löwner studierte evangelische Theologie und vergleichende Religionswissenschaften in Bochum, Wuppertal, Genf und Heidelberg. Nach einem mehrjährigen Studienaufenthalt in Sri Lanka promovierte sie an der Uni Heidelberg über Religion und Entwicklung des südasiatischen Inselstaates.   

Einer ihrer Schwerpunkte in all den Jahren sind die christlichen Einflüsse auf die Kunst Indiens und das Wirken der Weltreligionen auf dem Subkontinent. Sie hat zahlreiche Artikel und wissenschaftliche Publikationen und auch ein Buch vorgelegt. In ihrem Vortrag stellt sie die reiche Geschichte der christlichen Kirche Indiens anschaulich dar, die sich bis zum Apostel Thomas zurückverfolgen lässt. Der Eintritt ist frei! 

 Der Veranstalter:

Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ist Teil eines großen Netzwerkes, das im Verbund mit 23 Kirchen in 19 Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von TheologInnen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell.

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