Überrascht von Gott

Das Gespräch auf Augenhöhe mit Menschen unterschiedlicher Kulturen, wie hier mit Karel Barkaath, einem Laienprediger aus dem Volk der San, war eine der beglückendsten Erfahrungen von Volker Keding im südlichen Afrika.

Mission aktuell: Pastor Dr. Volker Keding über einen Dienst im südlichen Afrika – „Zwischen Not und Gottes reichem Segen“ 

Hermannsburg – Von Gott überraschend gesegnet zu sein – für das Pastorenehepaar Natascha und Dr. Volker Keding eine wiederkehrende und existenzielle Erfahrung während ihres Dienstes im südlichen Afrika. Diese steht im Mittelpunkt eines Vortragsabends mit Volker Keding, zu dem das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen  (ELM) im Rahmen seiner Reihe „Mission aktuell“ für den 4. April, um 20:00 Uhr ins Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus einlädt.

Vor allem Laien in den Kirchengemeinden zu ermutigen, sich aktiv bei der Gestaltung von Gottesdiensten, Kindergottesdiensten und Hausbesuchen einzubringen, lag Kedings am Herzen. „Sie entdecken auf diese Weise ihre Gaben und bereichern damit nicht nur das Leben in den Gemeinden, sondern erleben auch ein wachsendes Selbstwertgefühl“, weiß Keding, der schon zur Apartheidszeit 13 Jahre als Missionar in Südafrika tätig war und erleben musste, wie die schwarze Bevölkerung diskriminiert und verfolgt wurde.
„Gerade wenn es schwer wurde, fühlten wir uns auf überraschende Weise von Gott gesegnet“, erinnert sich Volker Keding an den sechsjährigen gemeinsamen Dienst mit seiner Ehefrau Pastorin Natascha Keding in Lobatse (Botsuana) und in Phokeng bei Rustenburg (Südafrika). Und diesen Segen verspürten offensichtlich auch die Menschen, mit denen Kedings lebten, arbeiteten und ins Gespräch über den Sinn und die Auslegung von Gottes Wort kamen.

Es ist eine Geschichte über die befreiende Wirkung von Gottes Wort, die Volker Keding in Erinnerung an seine Zeit im südlichen Afrika erzählen will. Als Leiter der ELM-Abteilung „Globale Gemeinde“ wird er dabei aber auch deutlich machen, welche Bedeutung die biblische Botschaft nicht nur für die Menschen in Südafrika, sondern auch in Deutschland haben kann – nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass Menschen hier wir dort immer wieder Opfer fremdenfeindlicher Übergriffe werden.                 

Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ist Teil eines großen Netzwerkes, das im Verbund mit 23 Kirchen in 19 Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von TheologInnen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell.

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