Erfolgreiche Erstakkreditierung der FIT

Grund zur Freude bei der FIT: Der Wissenschaftsbeirat bestätigte mit seiner Akkreditierung die wissenschaftliche Qualität der Hochschule.

International, forschungsaktiv und gut vernetzt

Hermannsburg - Der Wissenschaftsrat in Deutschland hat über den Antrag der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) zur institutionellen Erstakkreditierung positiv entschieden. In seiner Juli-Sitzung in Bremen bestätigte er der FIT, dass sie nach den ersten fünf Jahren des Studienbetriebs die für die Hochschulförmigkeit konstitutiven Voraussetzungen erfüllt. Die Akkreditierung wurde für fünf Jahre mit Auflagen und Empfehlungen ausgesprochen. Damit sind wichtige Voraussetzungen für die weitere staatliche Anerkennung durch das Land Niedersachsen erfüllt.

Hochschule mit Alleinstellungsmerkmal

Der Wissenschaftsrat hebt hervor, dass die FIT mit ihrem
Ansatz, lutherische Theologie in einen Dialog mit pentekostalen
und charismatischen Bewegungen zu bringen, über ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland verfügt.

International, forschungsaktiv und gut vernetzt

Als besonders positiv stellt der Wissenschaftsrat die internationale
Zusammensetzung der Studierenden und den engen persönlichen
Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden heraus. Er würdigt
zudem, dass die Forschung einen hohen Stellenwert genießt und
die FIT in Deutschland sowie international gut vernetzt ist.

„Bestätigung und Ansporn zugleich“

„Wir freuen uns sehr über die positive Beurteilung durch den Wissen-
schaftsrat“, so der Rektor der FIT, Prof. Dr. Dr. Frieder Ludwig. „Sie
ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.“

Die Auflagen und Empfehlungen des Wissenschaftsrats betreffen
im Wesentlichen die Organisationsstruktur der Fachhochschule und
das Bibliothekskonzept. Hierzu Rektor Ludwig: „Die geforderten Maß-
nahmen sind notwendig für den weiteren Weg der Fachhochschule.
Wir werden diese Aufgaben baldmöglichst in Angriff nehmen.“

Positiver Blick in die Zukunft

Die Entscheidung des Wissenschaftsrats wurde sowohl vom Träger der FIT, dem Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen (ELM), wie auch von den Trägerkirchen des ELM begrüßt. Dr. Volker Keding, Vertreter des Direktors des ELM, sieht in der Akkreditierung ein Hoffnungssignal: „Internationalität ist für die Kirche seit ihren Ursprüngen grundlegend. Die FIT trägt diesem Gedanken in ihrer Konzeption Rechnung, indem sie ihn theologisch reflektiert. Sie leistet so einen für die Zukunft der Kirche unverzichtbaren wissenschaftlichen Beitrag.“ Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers erklärt: „Ich freue mich sehr für das Kollegium und die Studierenden, aber auch für die Trägerkirchen, dass die FIT in so guter Weise einen Weg in die Zukunft sucht und findet.“

Bereits im Mai 2017 sind die neu konzipierten Bachelorstudiengänge „Interkulturelle Theologie, Migration und globale Zusammenarbeit“ sowie „Interkulturelle Theologie und Diakonie global“, die ab dem Wintersemester 2017/2018 an der FIT angeboten werden, von der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) für die Dauer von sieben Jahren akkreditiert worden.

Rektor Prof. Dr. Dr. Ludwig zieht aus den beiden Verfahren folgendes Fazit: „Die Akkreditierungen sind ein Erfolg des gesamten Teams unserer Fachhochschule. Besonders erwähnen möchte ich den Beitrag der Studierenden, die sich in den Gesprächen mit dem Akkreditierungsausschuss konstruktiv eingebracht haben. Die FIT hat sich bewährt, und im Nachgang zur institutionellen Reakkreditierung in fünf Jahren
könnte sie bereits dauerhaft als Hochschule anerkannt werden.“

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