Frei in vielen Sprachen zu beten

Ein Vortragsabend des ELM zur Spiritualität und ihren Ausdrucksformen am Beispiel Äthiopiens

Hermannsburg – In der Muttersprache oder der Sprache des Herzens beten zu können und zu dürfen, ist ein Menschen-recht. Doch was bedeutet das für vielsprachige Länder wie Äthiopien? Dieser Frage geht die Theologin und ELM-Referentin für Ökumenische Zusammenarbeit, Gabriele De Bona, auf dem Mission Aktuell-Abend des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM) am 31. Mai um 20 Uhr im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus nach.

„Spiritualität möchte gelebt werden und sucht ihren eigenen (persönlichen) Ausdruck. Sonst bleibt sie bedeutungslos, hohl und leer.“ Von dieser Grundannahme geht Gabriele De Bona aus. Doch was bedeutet es, wenn in einem Land wie Äthiopien 80 Völker 80 Sprachen sprechen, die alleinige Amtssprache Amharisch, die Bibel nur in wenigen Sprachen übersetzt ist und die meisten Sprachen nicht standardisiert und verschriftlicht sind? Wie kann sich vor diesem Hintergrund Spiritualität entwickeln und gelebt werden?

Gabriele De Bona geht es an diesem Abend um das Verhältnis von sprachlicher Ausdrucksform (auch nonverbal) und Spiritualität. Sie möchte mit ihrem Vortrag Impulse setzen und zum Reflektieren anregen.

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