Ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit

Lutherische Gemeinde im sibirischen Tschernogorsk weiht neue Gemeinderäume ein, deren Kauf mit Hilfe des ELM und anderen Partnern ermöglicht werden konnte

„Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein ... und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen“ ... Und es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie.“ (Mat. 21: 12a, 13a, 14) Mit diesem leicht modifizierten Bibelwort weihte die evangelisch-lutherische Gemeinde der russischen Kleinstadt Tschernogorsk am 31. Juli ihre neuen Gemeinderäume ein. Seit Ende 2014 bemühte man sich um den Erwerb neuer Räume, der jetzt mit Unterstützung des Evangelisch-lutherischen Missionswerks in Niedersachsen (ELM), des Gustav-Adolf-Werkes, des Martin-Luther-Bundes, des evangelischen Gemeinschaftsverbands und einer Gesamtkollekte der ELKSUFO abgeschlossen werden konnte.

„Die Räume, in denen man sich bisher traf, waren nur gemietet und viel zu eng geworden“, sagte Pastor Helmut Grimmsmann, der zuständige Referent im ELM, der die Koordination der Spender übernahm. „Um Menschen aus dem Umfeld einladen zu können, braucht man einladende Räume und eben auch Platz. Zudem ist der Erwerb eigener Räume ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit, denn die hohen Mieten belasteten den Haushalt der Gemeinde und hielten sie in der Anhängigkeit von Zuschüssen. Jetzt hat man Ruhe“, fügte Grimmsmann hinzu.

Die Leiterin der Gemeinde, Frau Soja Heinze, berichtet: „Mit Freude haben wir Gäste empfangen: eine Delegation vom Landesjugendpfarramt der Hannoverschen Landeskirche, den Vorsitzenden der Synode unserer Evangelisch-Lutherischen Kirche Ural, Sibirien und Ferner Osten (ELKUSFO), Evgeni Filippov, den Probst der Region Sibirien der ELKUSFO, Pastor Wladimir Winogradov, die Koordinatorin für die Kinder- und Jugendarbeit der ELKUSFO, Aanstassia Razenkova, und Gemeindeglieder aus den Gemeinden Omsk, Bograd, Kuragino und Abakan.

Grußworte wurden verlesen vom Bischof der Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, dem Generalsekretär des GAW Enno Haaks, und dem Direktor des ELM Michael Thiel. Als Geschenke erhielten wir von der Delegation aus Hannover Abendmahlsgeschirr und von dem Freundeskreis um Bischof Otto Schaude eine Altarbibel.

Wir, die Gemeindeglieder der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Tschernogorsk, danken allen, die uns im Gebet und materiell unterstützt haben bei diesem wichtigen Unterfangen – dem Kauf unserer eigenen Gemeinderäume. Unser herzlicher Dank gilt auch dem Bischof der ELKUSFO, Otto Schaude, persönlich.

Wir beten zum Herrn, dass immer mehr Leute in den Tempel Gottes kommen und Sein Wort hören.“

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