Partnerschaftskonferenz Hannover, Teil 1


„Partnerschaft das geht nur gegenseitig.“

Hannover -  Das ist der Tenor der Internationalen Partnerschaftskonferenz im Stefansstift in Hannover bereits nach dem ersten Tag.  Die 60 Delegierten von Partnerschaftsgruppen aus Äthiopien, Brasilien, Indien, Lettland, Malawi, Polen, Russland, Südafrika, Tansania, Zentralafrika und Deutschland sind sich einig: „Nur gemeinsam können wir Kirche sein und Verantwortung miteinander übernehmen.“

Manchmal sei es eine Herausforderung eine kirchliche Partnerschaft über Krisen hinweg zu halten. „Aber davon war wenig zu spüren“, beschreibt Pastorin Inga Göbert, Leiterin der Abteilung „Gemeinde weltweit“ des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM ), das in Kooperation mit der Landeskirche Hannovers und dessen Haus kirchlicher Dienste das Treffen veranstaltet. 

Das von Anfang an ein gemeinsames Verständnis von Partnerschaftsarbeit zu spüren war, davon  zeugten auch einzelne Stellungnahmen aus dem Kreis der Teilnehmenden. So wurde mit Anspielung auf den menschlichen Körper die Partnerschaftsarbeit u. a. mit dem Magen verglichen: „Man sieht ihn nicht - aber ohne den Magen würden wir verhungern und keine Energie haben. Ich bin auch oft nicht so sichtbar in meiner Kirche, aber ich habe genug Energie, um hoffentlich bald  auch sichtbarer zu sein.“   Auch ein Vergleich mit den Füßen war zu hören: „Jesus hat gesagt: Geht! Und wenn der Körper uns nicht hätte, dann gäbe es die ganze  Kirche nicht! Wir müssen zu den Menschen gehen.“

Inspiriert von Bodenbildern menschlicher Körperteile ordneten sich die Teilnehmenden diesen zu und bekräftigten am Beispiel der biblischen Geschichte vom Leib Christi ( 1. Korinther 12): „Wir sind der Leib Christi und alle gehören dazu. Niemand darf ausgeschlossen werden, ob Augen, Ohren, Kniescheibe, Hand, Finger, Fuß Bein, Magen, Herz, Niere oder das Gehirn.“

Bereits von Anfang an sei das Treffen von großer Neugier aufeinander geprägt gewesen. Dabei habe das gegenseitige Kennenlernen und die geografische Einordnung z. B. der südafrikanischen Gruppen oder das Besondere äthiopischer Partnerschaftsgruppen und deren Kirche im Mittelpunkt gestanden, die vor allem bei den Südafrikanern ob ihrer erfolgreichen Arbeit auf großes Interesse gestoßen sei,  beobachtete Göbert.

Spielerisch, bildreich, mit Interviews und zahlreichen Gesangseinlagen sind sich die Gruppen näher gekommen. „Die Stimmung ist super und es ist gelungen eine gute Basis zu legen, dass alle miteinander unterwegs sind“, resümiert Inga Göbert den ersten Tag. 

Diese Veranstaltung wird gefördert

aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst als auch von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen, dem Haus kirchlicher Dienste und der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

ELM Aktuell

Projekt

Projekt des Monats - Leben nach dem Tod der Eltern

Ludwig- Harms-Haus

Ludwig-Harms-Haus in Hermannsburg

Fachhochschule

Fachhochschule für interkulturelle Theologie

ELM Service