90 Jahre Hermannsburger Missionsbasar

In diesem Jahr eröffnet der traditionsreiche Markt am 7. Oktober die Tore, dessen Erlös kirchlichen Projekten in Malawi zugute kommt.

Hermannsburg. Er ist einer der größten seiner Art im norddeutschen Raum und sein Name hat auch mit 90 Jahren noch immer einen anziehenden Klang in der Region: der Hermannsburger Missionsbasar. In diesem Jahr öffnet er wieder seine Tore mit einer Andacht am 7. Oktober um 14:00 Uhr in der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie (FIT). Der Erlös kommt Projekten der lutherischen Kirche in Malawi, der Partnerkirche des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM), zugute.

Bereits seit Toresschluss im vergangenen Jahr bereiten sich dutzende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auf den kommenden Missionsbasar vor, um Ihnen wieder ein großartiges Angebot zu präsentieren.

„Dabei stehen wir ganz in der 90-jährigen Tradition, die geprägt ist von der Gastlichkeit und Kreativität, für die der Basar bekannt ist“, sagt ELM-Mitarbeiter Horst Hinken, bei dem die Fäden in diesem Jahr zusammenlaufen.

Mit seinem Team möchte er den großen und kleinen Gästen Glücksmomente bereiten. Dazu gehören Süßes vom Kuchenbüfett, Edeltrödel auf dem Flohmarkt - wie vom bekannten Hermannsburger Künstler und Landschaftsmaler Erwin Wohlfeil, äthiopische Wott, Zwiebelkuchen, Kürbisbrot und vieles mehr.

Liebhaber der guten Küche dürfen sich schon jetzt freuen, Kinder auf tolle Geschichten, BücherliebhaberInnen können in meterlangen Regalen stöbern.

Und, Weihnachten kommt sowieso – warum also nicht schon im Oktober das eine oder andere schöne Geschenk sichern? Von Produkten aus fernen Ländern bis zu den kuscheligen Wollsocken aus heimischer Fertigung bietet der Basar kreative Ideen.

Mit jedem Kauf und jedem Verzehr unterstützen die Gäste des Basars die Arbeit der lutherischen Partnerkirche des ELM in Malawi. Sie engagiert sich mit ganz praktischen Projekten durch Schulgeldbeihilfen und Ernährungszentren für die Verbesserung von Lebensbedingungen der Menschen in Malawi. Neben finanzieller Unterstützung fördert das ELM diesen Einsatz auch personell mit der Entsendung von Pastor Michael Hager. Seine Mitarbeit vor Ort steht unter dem Motto „Glauben in Armut leben“ und soll am Zeugnis und Aufbau der Kirche in Malawis Hauptstadt Lilongwe mitwirken.

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