Es ist kurz vor zwölf ...

Mit einer ungewöhnlichen Aktion beginnt das Evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachsen (ELM) am 15. Dezember um 12 Uhr im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus.

Mit „Es ist kurz vor zwölf; Zeit, dass wir aus der Zuschauerrolle heraus kommen!“, beschreibt ELM-Pressesprecher Klaus Hampe das Ziel einer Ausstellung, die das Missionswerk „von der Mitte der Adventszeit bis in die Mitte der vorösterlichen Fastenzeit“ präsentiert.

Täglich von 8:30 Uhr (sonntags ab 11 Uhr) bis 18 Uhr zeigt das ELM im Ausstellungsbereich des Ludwig-Harms-Hauses, mitten zwischen Weltladen und Tagungsbereich zwölf über zwei Meter hohe Holzreliefs, die wie freistehende byzantinische Ikonen mit farbenprächtiger Malerei die Apostel, die Zeugen des Lebens und Sterbens Jesu darstellen. Das Stelen-Kunstwerk hat das Künstlerpaar Natalja und Wladimir Rudolf aus Munster 2005 anlässlich des Kirchentages in Hannover geschaffen.

Zwölf Wochen lang, beginnend am 15. Dezember bis zum 1. März 2016 wird außerdem an jedem Dienstag um 12 Uhr mit einer kurzen Andacht und einem Gebet eine Apostelgestalt in den Mittelpunkt gerückt.

„Indem wir an die Zeugen der Tatsache denken, dass Jesus von Nazareth als realer Mensch in der Gegend des heutigen Palästina geboren wurde, dort gelebt hat, dort ermordet wurde und auferstanden ist, wollen wir allen Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung Mut machen, zu akzeptieren, dass wir ebenfalls Zeugen einer realen Geschichte sind. In dieser Geschichte gibt es Flüchtlingselend und Rassenhass, Klimakatastrophen und Kriegshetze. Und genau wie die Apostel sind wir verstörte und verängstigte, wütende oder verzweifelte Zeugen des Geschehens. Aber genau wie die Apostel geben wir die Hoffnung nicht auf, dass hinter all dem ein Plan Gottes steht und wir als Christen daran mitarbeiten können, die Welt zum Besseren zu verändern!“, erläutert Hampe die zwölfwöchige Aktion des ELM, die unter dem Motto steht: „Wir sind so frei, miteinander zu beten.“

Nähere Informationen gibt es im Ludwig-Harms-Haus, Harmsstr. 2, Hermannsburg, Telefon 05052-69270.

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