Innovativ und barrierefrei

ELM weiht Gebäude für Menschen mit Assistenzbedarf ein und über-gibt sie der künftigen Mieterin, der alsterdorf assistenz ost gGmbH

Hermannsburg. Nach gut anderthalbjähriger Planungs- und Bauzeit übergab das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) im Rahmen einer Einweihungsfeier zwei innovative Gebäude der in Hamburg ansässigen alsterdorf assistenz ost gGmbH (aaost). Die aaost ist Mieterin der Neubauten und engagiert sich in der Betreuung von Menschen mit Assistenzbedarf.       

Entstanden ist eine Tagesförderstätte als Erweiterung des Ludwig-Harms-Hauses sowie ein Gebäude in der Christianstraße, in dem Menschen mit Assistenzbedarf über eigenen Wohnraum verfügen können, auch jene, die einer intensiveren Betreuung bedürfen.    

Deutlich zu spüren war bei der Einweihungsfeier auf beiden Seiten die Freude über die beiden modernen Häuser, über die die aaost künftig verfügen wird. Vor zahlreichen Gästen und Mitarbeitenden beider Seiten betonten die Verantwortlichen der beteiligten Einrichtungen die gute Zusammenarbeit auch im Zusammenspiel mit dem Architekturbüro Hubertus von Bothmer.

„Heute sind wir dankbar und froh, dass unser Bauvorhaben fertig-gestellt ist“, sagte ELM-Direktor Michael Thiel, der das Haus einsegnete. „Unser Dank gilt darum allen Planern, Handwerkern, Ideengebern und Partnern, die zum Gelingen beigetragen haben. Wir sind dankbar, dass es in Zusammenarbeit mit der Alsterdorf Assistenz Ost gGmbH gelungen ist an dieser Stelle eine Tagesförderstätte und diesem Zusammenhang auch ein Wohnhaus in der Christianstraße für die Menschen, die hier arbeiten, zu bauen und zu nutzen.“

In den neuen Räumen der Tagesförderstätte werden zirka 15 Menschen mit Behinderungen unterstützt, praktische Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, damit sie so selbstständig wie möglich am Leben in der Arbeitsgemeinschaft teilnehmen können. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die aaost mit dem Wohnhaus in der Christianstraße, nach eigener Aussage, die einzige Einrichtung ihrer Art in Niedersachsen. In dem Gebäude würden 15 barrierefreie Wohnung und ein differenziertes Angebot für Menschen unterschiedlichen Alters und Assiszenzbedarfen vorgehalten. Ziel: ein Angebot zu schaffen, in dem auch Menschen mit besonderen Anforderungen einen geeigneten Wohnraum finden.

„Die Christianstraße ist insofern geeignet, da dieses ein neu konzipiertes Wohnhaus ist und sich so auf die geforderten Belange eingestellt werden kann“, so die aaost.

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