ELM beschließt Umweltleitlinien

"Dies ist der erste konkrete Schritt in Richtung auf ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem", so Detlef Kohrs, Geschäftsführer des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM). Gemeint sind die vom ELM-Vorstand beschlossenen Umweltleitlinien, in denen dieser die Schöpfungsverantwortung zu einer der Kernaufgaben des Missionswerks erklärt. Ziel ist es unter anderem, alle Arbeitsabläufe und das Energie- und Beschaffungsmanagement des ELM an diesen Leitlinien auszurichten. Dabei nimmt das ELM auch die Solidarität mit allen Regionen der Welt und die Rechte künftiger Generationen in den Blick.

"Wir [wollen] mit dieser Erde und ihren Ressourcen so umgehen, dass unsere Lebensqualität nicht zu Lasten der Menschen in anderen Regionen der Welt geht. Wir wollen von Erfahrungen mit einem einfachen Lebensstil lernen und umweltfreundliche Techniken aufnehmen", heißt es in den insgesamt acht Leitlinien.

Das ELM begreift sich dabei als "lernende Organisation", die maßgeblich eine auf dem Umwelt- und Qualitätsbewusstsein sowie dem Mitdenken und der Motivation aller Mitarbeitenden aufbauenden innerbetrieblichen Kultur anstrebt.

Ein zentraler Gedanke der Leitlinien folgt auch der Erwartung des ELM-Vorstandes, "dass eine sparsame Nutzung von Rohstoffen und Energieträgern mit wirtschaftlich vertretbarer Technik nicht nur die Umwelt schont, sondern auf lange Sicht auch wirtschaftlich sinnvoll ist".

Dieser Beschluss ist Teil eines in dieser Form einmaligen mehrstufigen Umwelt-Zertifizierungsverfahrens, das unter dem Titel "Grüner Hahn" von der Arbeitsstelle "Umwelt" des Hauses kirchlicher Dienste (HkD) der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers entwickelt wurde. Das in der Praxis bereits in rund 50 Kirchengemeinden angewandte Programm sensibilisiert dabei nicht nur für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen, es führt auch ganz konkret z. B. durch eine konsequente Effizienzsteigerung bei der Energienutzung zu nennenswerten Einsparungspotenzialen im Haushalt: allein bis zu 10 Prozent ohne zusätzliche Investitionen, mit diesen sogar bis zu 30 Prozent nach Angaben der HkD-Arbeitsstelle.

Hermannsburg, 19. Juni 2012

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