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Grenzerfahrungen - Geistlicher Impuls für den 15. Januar 2021

„Die Frau nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.“ (1. Mose 3,6)

Israel befindet sich im Exil. Es fragt sich, warum es zu dieser Gefangenschaft gekommen ist. Überhaupt fragt es sich, wie es zu all dem Leid kommen konnte! Bis heute ist diese Frage aktuell. Wie kommt es zu den Naturkatastrophen, Kriegen und zur mutwilligen Zerstörung unseres Lebensraumes? Wer ist schuld: Gott, die anderen, oder womöglich ich selbst?

Israel sucht nach Erklärungen und ringt um Antworten. Niedergeschrieben sind sie unter anderem in der Geschichte vom Sündenfall mit dem berühmten Apfel.

Gott hat uns Menschen Grenzen gesetzt. Euch ist alles erlaubt – was ja ein großer Vertrauensvorschuss ist – nur von der Frucht dieses einen Baumes sollt ihr nicht essen. Und solltet ihr es doch tun, dann sind die Folgen für euch kaum zu ertragen.

Und vielleicht muss man Gott auch gar nicht ins Spiel bringen. Der reine Menschenverstand sagt uns, dass Grenzen sinnvoll sind. Sie nicht zu beachten, kann tödliche Folgen haben. Oder ist uns wirklich nicht klar, dass die grenzenlose Ausbeutung der Natur am Ende unseren Lebensraum und uns selbst zerstört? Wir wissen doch, dass Autofahren unter Alkoholeinfluss tödlich Folgen haben kann! Wir wissen doch um die möglichen Folgen einer Ungleichbehandlung von Menschen: die Unterdrückten werden sich gegen uns erheben und mit Gewalt ihr Recht einfordern.

Wir wissen doch. Und doch stellen wir uns unwissend. Überschreiten wie blöde die von Gott – oder von der Natur – gesetzten Grenzen. Am Ende des Chaos und der Zerstörung stellen wir uns dumm und behaupten, wir hätten es nicht gewusst und nicht gewollt.

Die Frau nahm die Frucht, gab sie dem Mann und beide aßen. Und plötzlich bricht das Leid über sie herein. Die Folgen ihres Verhaltens waren ihnen bekannt. Also stellt euch nicht dumm, sondern steht zu eurer Verantwortung. Mach nicht Gott für das Unheil in dieser Welt verantwortlich. Auch nicht die anderen. Du alleine bist verantwortlich. Ich.

Israel sucht nach Erklärungen. In ihnen geht es nicht um Moral. Nicht um Schuld. Sondern sie sind ein Weckruf, es in Zukunft besser zu machen. Für uns und für andere. Werde ich es 2021 besser machen? Die Antwort liegt bei mir. Nicht alleine, aber auch.

(Ein Impuls von Thomas Wojciechowski, Leiter der Abteilung Globale Gemeinde des ELM)

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Jubel? Jetzt? - Geistlicher Impuls für den 14. Januar 2021

Ich lese wie meistens, die Losung und den Lehrtext für diesen Tag und bin – wie so manches Mal – überrascht:
"Lasst uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen! Denn der HERR ist ein großer Gott." (Psalm 95,2-3)

"Dem König aller Könige und Herrn aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann, dem sei Ehre und ewige Macht! Amen." (1. Timotheus 6,15-16)

Auf solchen überschwänglichen Jubel und Freude und Dank bin ich eigentlich gar nicht eingestellt. Nicht, dass ich generell undankbar wäre. Ich kann mich durchaus auch an Kleinigkeiten erfreuen, das Leben hat ja auch seine schönen Seiten – aber DAS? Und das auch noch zur Hoch-Zeit von Corona?

Wenn man den ganzen Psalm liest, bekommt man eine Ahnung, woher dieser Ausbruch an positiven Gefühlen kommt.

Ein Auszug: „(7) ... Wenn ihr doch heute auf seine Stimme hören wolltet: (8)Verstocket euer Herz nicht, wie zu Meriba geschah, wie zu Massa in der Wüste, (9)wo mich eure Väter versuchten und prüften und hatten doch mein Werk gesehen. (10)Vierzig Jahre war dies Volk mir zuwider, dass ich sprach: Es sind Leute, deren Herz immer den Irrweg will und die meine Wege nicht lernen wollen, (11)so dass ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.“

Im Hintergrund steht also eine etwas schwierigere Phase in der Geschichte zwischen Gott und seinem Volk. Eine große Chance war vertan worden, als das Volk Israel nach langer Wüstenwanderung quasi „vor den Toren“ des Gelobten Landes stand und dann aus Angst und mangelndem Vertrauen auf Gott einen Rückzieher machte: Lieber noch mal in die Wüste, als eine Auseinandersetzung mit den Bewohnern des Landes, die zu übermächtig und feindselig erscheinen. Das hat Gott seinem Volk übel genommen: 40 Jahre Wüstenzeit war die Folge. Ende der Rückblende.

Jetzt steht die Gemeinde im Tempel. Die Geschichte hat sich wieder einmal gedreht. Gott hat eine zweite Chance gewährt, und die haben sie ergriffen. Der Tempel, in dem dieser Gesang erklingt, ist nun Ausdruck der Tatsache, dass es nur einen Gott gibt und dass dieser alle Bereiche des Lebens in seiner Hand hat, die bisher anderen Gottheiten vorbehalten waren. Wenn das – ein gütiger Gott und eine zweite (und diesmal genutzte) Chance nicht Gründe zur Freude sind …

Ich leide sehr darunter, dass man derzeit überhaupt nicht zusammen singen kann. Also ist die Aufforderung im Moment eher eine Überforderung? Kein Jauchzen, also kein Dank? Nein, so nicht. Unser Dank für alles Gute, das wir von Gott empfangen (und das wir im Moment vielleicht etwas genauer suchen müssen als sonst) kann auf vielfältige Art ausgedrückt werden. Auch im stillen Gebet. Und singen unter der Dusche ist ja auch nicht verboten.

Was ich für heute und für das Jahr mitnehmen möchte: Corona hat nicht das letzte Wort – und alle anderen Zumutungen des Lebens auch nicht. Gott hat das letzte Wort – und wir sollten genau hinhören, was er uns zu sagen hat. Aber auch dies: Gott gibt eine zweite Chance. In diesem Bewusstsein sollten wir alle noch vor uns liegenden Herausforderungen annehmen. Wie befreiend! Halleluja!

(Ein Impuls von Detlef Kohrs, Geschäftsführer des ELM)

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Die zwei Söhne sind in meiner Brust - Geistlicher Impuls für den 13. Januar 2021

Heute früh las ich eine Predigt, die mir gut gefallen hat. Es geht um das Gleichnis von den ungleichen Söhnen, das heute der Lehrtext ist. 

https://www.ktf.uni-bonn.de/Einrichtungen/neutestamentliches-seminar/Team/prof.-dr.-martin-ebner/predigten-1/die-zwei-soehne-sind-in-meiner-brust

(Ein Fundstück von Anette Makus, Öffentlichkeitsarbeit & Fundraisng ELM. Der Predigttext ist von der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn aus dem Team um Prof. Dr. Martin Ebner)

 

 

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