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Frieden auf dem Weg - ein Impuls für den 18. Juni 2021

Heute wird der Friedensort2GO-Weg in Hermannsburg eröffnet.
Viele Menschen aus nah und fern haben an ihm mitgewirkt.
Weil sie für sich erkannt haben, wie wichtig Frieden ist.
Und dass Frieden nicht selbstverständlich ist.
Jede und jeder kann etwas für den Frieden tun. 
Beitragen zu einem Größeren, das den einzelnen Beitrag übersteigt.
Ich möchte euch einladen zu beten
für den Frieden und für diesen Tag
(Ein Impuls von Anette Makus, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeit&Fundraisiung im ELM) 

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Segen - ein Impuls für den 17. Juni 2021

"Der Herr wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände." (5. Mose 28,12)

Manchmal lesen wir am Anfang einer Sitzung die Tageslosung und sprechen ein Gebet. Verse der Bibel, die uns orientieren sollen, die uns einen Maßstab für unsere Arbeit, für unser Leben geben können. Für mich ist es immer ein ganz wichtiger Gedanke, dass diese Worte der Herrenhuter Losung heute von Menschen auf der ganzen Welt in sehr vielen Sprachen miteinander geteilt werden.

Heute ist es ein Vers aus dem fünften Buch Mose. In diesem Buch sind die grundlegenden Regeln des Volkes Gottes noch einmal ausführlich formuliert. In der Kurzfassung kennen wir sie als die 10 Gebote. Dahinter steht die Vorstellung, dass Gott einen Bund, also einen Vertrag mit seinem Volk geschlossen hat. Die Regeln liegen auf dem Tisch. Das Ziel dieser Verbindung ist es, dass beide Seiten die Regeln einhalten. Wozu?

Der Losungsvers gibt eine Antwort: Gott segnet. In vielfältiger Weise tut er das. Er lässt es regnen und die Sonne scheinen, damit alles wachsen kann. Er segnet unsere Arbeit, damit sie sinnvoll ist. Er tröstet die Traurigen und lacht mit den Fröhlichen. Der Segen Gottes ist immer konkret. Er ist nicht einzufordern und bleibt manchmal verborgen. Aber ER segnet, denn ER liebt diese Welt, die Schöpfung, uns. Jesus hat das sichtbar werden lassen.

Aber was hat Gott davon? Menschlich gesprochen braucht Liebe eine Antwort, damit sie aufblüht. Gott will nicht im Verborgenen wohnen, mit sich allein. Er möchte sich hingeben und einbringen in unser Leben. Er hat Sehnsucht nach uns und diese Sehnsucht freut sich über Antwort.

Segen wird also immer konkret. Er lässt uns erfahren, wie aus dem Wort der Liebe Gottes und der Antwort der Menschen Beziehung wächst. Leben bekommt einen Sinn. Das wird manchmal in der Bibel auch ganz handfest an Gesundheit und wirtschaftlichem Erfolg gedacht. Aber zum Glück kann das nur ein Aspekt sein. Segen erfahren auch arme Menschen.

Etwas von solchem Segen spüre ich in den Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Partnerkirchen. Gerade wenn die konkrete Situation manchmal von Krieg, Hunger oder den Auswirkungen der Pandemie bestimmt ist, spüre ich, dass viele der Gesprächsteilnehmer*innen geborgen sind, motiviert zur Arbeit, interessiert an anderen. Sie sind gesegnete des Herrn in ihrer Situation.

Ich will heute gespannt sein, wo Gottes Schatz sich auftut und in der Arbeit des ELM und seiner Partner sichtbar und erfahrbar wird.
(Ein Impuls von Michael Thiel, Direktor des ELM)

Gottes guter Segen sei mit euch!
Um euch zu schützen,
um euch zu stützen
auf allen Wegen.

Gottes guter Segen sei vor euch!
Mut, um zu wagen,
nicht zu verzagen
auf allen Wegen.

Gottes guter Segen sei über euch!
Liebe und Treue
immer aufs Neue
auf allen Wegen.

Gottes guter Segen sei um euch!
Heute und morgen
seid ihr geborgen
auf allen Wegen.

Gottes guter Segen sei in euch!
Sucht mit dem Herzen,
leuchtet wie Kerzen
auf allen Wegen.

Rolf Krenzer (1936-2007)

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Wenn der Engel tanzt - ein Impuls für den 16. Juni 2021

"Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen." (Sacharja 3,4)

Ich lese diesen Satz, die Tageslosung für den heutigen Tag, und kann zunächst so recht nichts anfangen mit ihm. Wie soll das so einfach gehen? In der Geschichte ist es ein Engel Gottes, der dem Hohepriester Josua zusagt, ihm die Sünde zu nehmen, das alte befleckte Gewand seiner Schuld und ihm Feierkleider anzuziehen. Ich lasse das Bild auf mich wirken, meine Gedanken gehen auf Reisen und ich erinnere mich an einen Text. Über 20 Jahre ist es her, dass ich ihn schrieb. Er führt mich weg von Josua und doch hinein in den erlösenden  Zauber hinter der Geschichte. Ich spinne sie in der Erinnerung auf meine Weise weiter und stelle mir vor, wie es wohl ist…  

…wenn der Engel tanzt

Auffordernd schaut er mich an. Er legt seinen Arm um mich und führt mich.
Gefragt hat er nicht. Er war einfach da. Ich kenne ihn nicht, seine Vertrautheit, seine Nähe ist mir fremd – unangenehm ist sie nicht. Ich lasse es geschehen: Ich spüre seinen belebenden Atem, seine Wärme, folge seinem Schritt, ohne meinen eigenen Takt zu verlieren – er lässt mich gewähren. Leichtigkeit durchströmt meinen Körper. Unvorhergesehen fühle ich mich frei von all den Bindungen, Zwängen, Ängsten, die mein Leben einengen.

„Wer bist du?“, frage ich ihn erstaunt.
„Ein Engel Gottes“, antwortet er milde. „Ich bin hier, um dich daran zu erinnern, dass du erlöst bist.“
„Und darum tanzt du mit mir?“
„Nimm es als Zeichen der Freude und der Hoffnung! Gott will, dass alle Gefangenen frei werden.“
„Dann lass uns weitertanzen und sobald nicht aufhören.“
(Ein Impuls von Dirk Freudenthal, Chefredakteur im ELM)

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