Partner in Mission: Vertrauen und Frieden weitertragen

„Wir wollen uns unbedingt wieder treffen“, davon sind alle Vertreter der Partner- und Trägerkirchen am Ende der dritten Konsultation im Oktober überzeugt. „Partner reden von Angesicht zu Angesicht“.

„Partner in Mission“ bedeutet: Menschen begegnen einander, entdecken die Besonderheit der Welt miteinander und bleiben auch in schwierigeren Zeiten beieinander. Partner in Mission – das geschieht, wo wir einander vertrauen, weil man sich kennt.

Darum senden wir jährlich 40 Freiwillige nach Afrika, Asien und Lateinamerika und laden junge Menschen aus unseren Partnerkirchen zur Mitarbeit in Deutschland ein. Partnerschaftsgruppen sind mit langjährigen Partnern unterwegs und unsere Partnerschaftsreferenten ermutigen sie.

Wir glauben, dass es für die weltweite Christenheit entscheidend ist, sich zu begegnen, miteinander zu reden und Erfahrungen des Glaubens auszutauschen. Darum setzt das ELM rund zehn Prozent seiner Mittel für solche Projekte der Begegnung von Menschen ein.

Helfen Sie uns durch Ihre Spende, solche Begegnungen von Menschen zu fördern! Werden auch Sie zum „Partner in Mission“ und helfen, Vertrauen wachsen zu lassen und den Frieden auszubreiten.

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Ein weiteres Beispiel für die Förderung von Begegnungen

zeigte sich beim Besuch des Bundespräsidenten in Äthiopien Im Frühjahr 2013:

Gauck besucht Grab von Gudina Tumsa

Bundespräsident Joachim Gauck hat während seines Äthiopienbesuchs das Grab Gudina Tumsas, des früheren Generalsekretärs der Äthiopischen Evangelischen Kirche Mekane Yesus (EECMY), Partnerkiche des ELM, besucht (Bild: Bundespräsident Gauck, Tsehay Tolassa und Thomas Haase am Grab Gudina Tumsas. Foto: Martin Gossens).
Gauck gedachte gemeinsam mit der Witwe Gudina Tumsas, Tsehay Tolassa, und den beiden Töchtern Aster und Lensa, des als „äthiopischen Bonhoeffer“ bezeichneten und 1979 unter der damaligen Militärdiktatur ermordeten Kirchenführers. Dabei war dieses Zusammentreffen Gaucks mit der Familie Gudina Tumsas durch die Vermittlung von Thomas Haase, ELM-Mitarbeiter in Äthiopien, zustande gekommen.

Haase war auch in die Vorbereitung der kleinen Gedenkfeier am 18. März eingebunden. Diese sei für die Familie und alle Beteiligten sehr bewegend gewesen, so der vom ELM zur Mitarbeit in der EECMY entsandte deutsche Pastor. Neben der Familie waren auch der Präsident der Mekane-Yesus-Kirche, Rev. Dr. Wakseyoum Idosa, sowie weitere Repräsentanten der EECMY anwesend.

Insbesondere für die Familie Gudina Tumsas war diese Ehrung durch den Besuch Gaucks, der Gudina Tumsa als Märtyrer bezeichnete, der sich im Geiste Dietrich Bonhoeffers und Martin Luther Kings für die Menschenrechte eingesetzt habe, von großer Bedeutung. Sie galt einem Mann, der als Kirchenführer der sozialistischen Militärdiktatur des so genannten Derg widerstand und dafür mit seinem Leben bezahlen musste.

Für Thomas Haase veranschaulicht dieser Besuch des Bundespräsidenten am Grab Gudina Tumsas „unsere Kompetenz als ELM, verschiedene Menschen und Kulturen zusammenzubringen und dabei zu helfen, sich gegenseitig näherzukommen und zu verstehen“.

 

 

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