Flucht vermeiden: Zum Bleiben ermutigen

Warum kommen so viele Flüchtlinge zu uns? Was wollen die hier?“ . Die meisten Flüchtlinge kommen gar nicht bis nach Europa oder sogar Deutschland. Sie fliehen in ein Nachbarland. Pastor Thomas Wojciechowski, vom ELM als Geschäftsführer in die Sozialarbeit der Friedenskirche in Johannesburg/Südafrika entsandt, schildert Beispiele aus seinem Umfeld:

Peter aus Simbabwe ist 48 Jahre und ausgebildeter Elektroingenieur: „Ich gehörte einer Oppositionspartei an. Das herrschende Regime war und ist korrupt und gewalttätig. Mit meiner Meinung habe ich nicht zurückgehalten. Regierungsbefürworter übten Druck auf meinen Chef aus, weil sie glauben, ich könnte andere Arbeiter von meiner Meinung überzeugen. Ich verlor meinen Job und fand keine neue Anstellung. Um meine Familie zu ernähren und zu schützen, flohen wir nach Südafrika. Arbeit habe ich bis heute nicht gefunden. Meine Frau arbeitet als Putzkraft. Von ihrem Geld müssen wir überleben.“

Die Kongolesin Mary ist 22 Jahre: „Im Kongo hatte ich keine Zukunft. Mein Vater und die Brüder haben mich missbraucht. Ich bin vor meiner Familie geflohen und in Hillbrow gelandet. Hier bringe ich mich und meine beiden Töchter mit Prostitution durch.“ (Namen geändert)

Unfreiheit, Unterdrückung, Missbrauch und Gewalt, keine Bildungs- und Berufschancen, aber auch Krieg, Terror, Naturkatastrophen oder ganz persönliche Schicksale vertreiben Menschen aus ihrer Heimat.

Gemeinsam mit seinen Partnern unterstützt das ELM in verschiedenen Ländern durch die Begleitung und Finanzierung Projekte für solche Menschen. Sie sollen für ihre Rechte eintreten, eine Ausbildung machen, medizinische Versorgung erhalten und ökologische Grundlagen für eine Zukunft schaffen können.

Bitte unterstützen Sie diese Bemühungen durch Ihre Spende!

Jetzt spenden (Stichwort: "Bleiben ermutigen")


Weitere Informationen finden Sie im Spendenaufruf des Direktors (Herbst 2014) sowie in Projektbeschreibungen:

- Äthiopien: Ausbildung für ländliche Handwerkerinnen und Handwerker
- Brasilien: Sprache und Kultur der Apurinã bewahren
- Südafrika: Oase des Lichts in Hillbrow

 

 

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