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Indien: Erinnerungsort für globalen Kulturdialog

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300 Jahre interkulturellen Dialog zwischen Indien und Europa erlebt Deva, Schüler der 9. Klasse an der Bishof Johnson Schule auf dem Ziegenbalg Campus in Tharangambadi. Gemeinsam mit 17 Mitschülern mischt er aus Zeitungsschnipseln und Wasser ein Papierpüree. Das gehört zum Papierworkshop „Kadudassi Patharei“* im Ziegenbalghaus. In dem ehemaligen Wohnhaus des ersten Missionars Bartholomäus Ziegenbalg (1682–1719) ist ein Museum entstanden, das lebendige Begegnungen möglich macht.

Über Nacht lassen sie die Masse einwirken, am nächsten Morgen schöpfen Deva und seine Klassenkameraden das Papier mit einem Sieb und plätten es. Auf Baumwollstoffen wird es eine weitere Nacht luftgetrocknet. Dann können die Jungen ihre handgeschöpften und gefestigten Papiere vom Stoff entfernen. Aus historischen Holzlettern des Museums sortieren sie ihre Namen, setzen sie in die Druckerpresse (von 1834) und bedrucken ihr eigenes Papier damit.

Mit dem Papierschöpfen wird Lokalgeschichte begreifbar und der Dialog zwischen verschiedenen Kulturen erlebbar. Und Deva hält die Erfahrungen mit seinen Fotos fest.

Dieses Beispiel ist nur eines von vielen, die zeigen, wie durch die Unterstützung des ELM und museumspädagogischer Begleitung im südindischen Tharangambadi ein besonder Ort entstanden ist: Das ehemalige Wohnhaus Bartholomäus Ziegenbalgs verbindet nach seiner Restaurierung den Beginn des Protestantismus in Indien Anfang des 18. Jahrhunderts mit der Moderne und weist über diese hinaus. Wie? Das können Sie hier nachlesen.

Aktuell fördern Spenden auch die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie. Durch ausbleibende Besucher*innen fehlen die Einnahmen, die für die Bezahlung der Angestellten sorgen. Hier springt nun das ELM ein und sorgt dafür, dass das geschulte und erfahrene Team im Haus Ziegenbalg die tägliche Arbeit, die Instandhaltung der Ausstellung und die Inventarisierung fortsetzen kann. So soll das Ziegenbalg Museum ein Zentrum der Sammlung und Erhaltung bleiben und sobald möglich wieder für Besucher*innen geöffnet werden.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie einen Erinnerungsort, an dem nicht nur junge Menschen die Ursprünge eines kulturellen Austausches erleben und Verständigung und friedliches Miteinander fördern lernen.

Jetzt spenden (Stichwort:"Museum Tharangambadi") 

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*Kadudassi Patharei ist ein Ort in der Nähe von Tharangambadi, in dem die Missionare der Dänisch-Halleschen Mission eine Papiermühle nach europäischem Vorbild betrieben und Papier für ihre Zwecke produzierten.

Weitere Informationen finden Sie  in unserem Flyer.

Die Franckeschen Stiftungen zu Halle haben die Errichtung des Museums begleitet. Einen Eindruck davon finden Sie hier und in weiteren Filmen.

Dieses Projekt wird finanziell auch durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst unterstützt.

 

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Wenn Sie lieber überweisen wollen, hier unser Spendenkonto:

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