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Brasilien: Faire Chancen für indigene Menschen

Material des Indigenenmissionsrates für die Woche der indigenen Völker

„Der größte Erfolg war, das Material auf respektvolle Weise mit dem Volk der Jamamadi Deni erarbeiten zu können und ihre Zustimmung zu dem Material zu erhalten“, schreibt Renate Gierus, bis 2020 Leiterin des Indigenenmissionsrats (COMIN) der brasilianischen ELM-Partnerkirche. 30.000 Exemplare eines Materialheftes für die „Woche der indigenen Völker“ werden u.a. in kirchlichen Gruppen und Schulen verteilt.

Das Heft wurde gemeinsam mit den Jamamadi Deni erarbeitet. Dazu besuchte ein Team Familien, begleitete sie zu den Feldern, dem Mahlen von Maniokmehl und spielte gemeinsam Fußball. Abends gab es ein traditionelles Fest-Essen aus Wildfleisch, Fischen und Waldfrüchten der Saison.

Das kleine Volk wird oft nicht beachtet. Nun durften sie ihre Kultur und den Umgang mit Land zeigen und einladen, ihre Werte schätzen zu lernen. Ein Volk von sich selbst und seinem Territorium sprechen zu lassen und sie ihre Sorge um die Natur unterstreichen zu lassen, steht gegen das Ansinnen der brasilianischen Regierung, das Amazonasgebiet zu „besetzen“ und zu „entwickeln“. Visuhara Maukuvideni (Bild) sagt: „Es ist sehr wichtig, unseren Kindern und Enkeln alles beizubringen, damit sie sich immer daran erinnern und es auch tun, das zu essen, was die Erde uns gibt, und sich auch um die Erde zu kümmern“.

Ihre Spende trägt dazu bei, indigene Völker wertzuschätzen und ihren Beitrag zum Schutz der Natur wahrzunehmen.

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Wenn Sie lieber überweisen wollen, hier unser Spendenkonto:

IBAN DE90 2695 1311 0000 9191 91
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(Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg)

 

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Gespräch und Begegnung innerhalb der Gesellschaft fördern

„Der COMIN hat mit diesem Heft eine glückliche Hand bewiesen. Schon das Deckblatt ist lehrreich. Die Kinder sind alles in dieser Welt und wenn man sie nur ansieht, lernt man schon viel über diese Welt. Schaut, wie sie als Gruppe zusammenstehen ...“, freut sich Lehrer Dorvalino Cardoso.

Jedes Jahr erstellt der Indigenen-Missionsrat der brasilianischen Partnerkirche des ELM (COMIN) Material für die „Woche der Indigenen Völker“. 50.000 Hefte werden an ungefähr 800 Schulen in ganz Brasilien verteilt, sowie auch an alle Gemeinden der IECLB versandt. 25 Fotos werden als Wanderausstellung in Schulen, Universitäten, Kirchengemeinden und Museen eingesetzt.

So zum Beispiel in der Gemeinde in Blumenau, wie Pastor Fernando Wöhl berichtet: „Wir benutzen das Material immer für den Kindergottesdienst und für die Konfirmandenarbeit. Es ist für diese Gruppen sehr gut geeignet. Ich verwende auch gerne die eine oder andere Geschichte oder bildliche Übertragung für meine Predigten.“
Oder in Araricá, wo die Historikerin und Koordinatorin des örtlichen Museums, Sandra Couto, sich freut: „Wir öffneten die Türen und luden Mütter und Väter ein, dann den ganzen Ort und, da ich der IECLB angehöre, auch besonders die lutherische Kirchengemeinde. So besichtigten 1.800 Personen das Museum in einer Woche. Die lokale Zeitung und die Zeitung von Novo Hamburgo haben darüber berichtet. Wir sind sehr dankbar für diese Zusammenarbeit mit dem COMIN.“

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende die brasilianische Partnerkirche bei ihrem Engagement, dass Menschen anderen mit Respekt begegnen und einen neuen Blick auf deren und auch die eigene Geschichte und Identität erhalten.

Jetzt spenden (Stichwort: „Woche der indigenen Völker“)

Das ELM unterstützt die Arbeit des COMIN durch einen Zuschuss zum Druck dieser Hefte und die Bemühungen um die Sicherung und Bewahrung von Kultur und Sprache der Apurinã. Sollte mehr Geld eingehen als dafür notwendig ist, wird Ihre Spende für weitere Projekte in Brasilien verwendet.

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