Südafrika: Daten und Fakten

Fläche: 1.219.090 km² (Das entspricht 3,4 mal der Fläche Deutschlands.)
Bevölkerung: 54,96 Millionen (2015)
Amtssprachen (11): isi Zulu (23,8 %), isi Xhosa (17,6 %), Afrikaans (13,3 %), sePedi (9,4 %), English (8,2 %), seTswana (8,2 %), seSotho (7,9 %), xiTsonga (4,4 %), siSwati (2,7 %), tshiVenda (2,3 %), isiNdebele (1,6%)
Staatsform: Parlamentarische Demokratie mit einem starken Exekutivpräsidenten und föderativen Elementen
Staatsoberhaupt: Matamela Cyril Ramaphosa (ANC), President of the Republic of South Africa
Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 1.7.2017

Urbanisierung: 2015 lebten 64,8 Prozent der südafrikanischen Bevölkerung in Städten, mit einer jährlichen Zuwachsrate von 1,59 Prozent. (Quelle: CIA Factbook 1.7.2017)

Herausforderungen

In Südafrika ist der Kampf gegen die Folgen der Apartheidspolitik auch 25 Jahre nach deren Ende noch nicht vorüber. Es gibt weiterhin versteckte und offene Diskriminierung von nicht-weißen Südafrikanerinnen und Südafrikanern. Hautfarbe und Herkunft bestimmen oft sozialen Stand und Aufstiegsmöglichkeiten: Der überwiegende Anteil der armen Bevölkerung ist nicht weiß.

Daraus folgen Probleme wie hohe Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Korruption. Außerdem versuchen viele Menschen in Südafrika Schutz und Arbeit zu suchen, denn im Verhältnis zu den Nachbarländern ist Südafrika reicher und hat eine höhere Wirtschaftskraft.

Seit Ende der Apartheid ist der ANC (African National Congress/ Afrikanischer Nationalkongress) an der Regierung. In den letzten Jahren schwindet jedoch die Unterstützung der Bevölkerung für diese Partei, weil sich die allgemeine Situation nicht verbessert und der Regierung Korruption vorgeworfen wird. In einigen Bezirken stellt der ANC schon nicht mehr die Mehrheit in den Regionalparlamenten. Bei den Wahlen 2017 droht er seine absolute Mehrheit zu verlieren und entweder zum ersten Mal in einer Koalition regieren zu müssen oder sogar in die Opposition zu rutschen. In Südafrika stehen politisch und gesellschaftlich wegweisende Zeiten an.

Religionen

Fast 80 Prozent der Bevölkerung bezeichnen sich als Christen. Sie gehören zum größten Teil zu unabhängigen afrikanischen Kirchen, in kleineren Teilen zur reformierten, katholischen, methodistischen, anglikanischen, evangelisch-lutherischen, neuapostolischen und anderen christlichen Kirchen. Weitere Religionen (Quelle: AA): Muslime (1,5 %), Hindus (1,2%), traditionelle afrikanische (0,3 %), Juden (0,2 %).

Bestimmte Traditionen und Rituale der traditionellen afrikanischen Religionen finden sich auch in einigen Teilen der Bevölkerung, die sich nominell einer anderen Religion zugehörig fühlen.

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