Lutherische Kirche von Peru (IL-P)

Die IL-P hat ihren Ursprung in der Arbeit der Ev.-luth. Kirche in Amerika, die in den 1960er bis 1980er Jahren in Armenvierteln von Lima missionierte. Vier Gemeinden bildeten Anfang der 90er Jahre die ILEP (Peruanische Lutherisch-Evangelische Kirche).

Später stießen weitere Gemeinden dazu, unter ihnen die aus der Arbeit des Hermannsburger Missionars Hans W. Mehnert entstandene Gemeinde „Cristo Rey“. Von dieser Gemeinde aus sind weitere Gemeindegründungen erfolgt, u.a. im Süden von Lima und in Trujillo im Norden von Peru. Diese Gemeinden haben sich der ILEP angeschlossen, so dass sie Ende 2014 insgesamt 16 Gemeinden umfasste (9 Gemeinden in Lima, 7 im Landesinneren).

Seit langem schwelende interne Konflikte führten 2015 zum Zerfall der ILEP. 11 Gemeinden haben eine Neugründung der Kirche unter dem Namen „Iglesia Luterana del Perú“ (Lutherische Kirche von Peru, abgek. IL-P) vorgenommen. Die IL-P versteht sich als legitime Nachfolgerin der ILEP.

Der größte Teil der Pastorenschaft der IL-P wird von peruanischen Pastorinnen und Pastoren gebildet. Die einzige ausländische Mitarbeiterin ist die vom ELM entsandte Pastorin Dr. Uta Ihrke-Buchroth.

Die IL-P ist Mitglied des Lutherischen Weltbundes.

Von den übrigen Gemeinden, die bis 2014 die ILEP gebildet hatten, nennen sich drei Gemeinden nach wie vor „ILEP“, ohne aber unter diesem Namen rechtlich agieren zu können. Zwei weitere Gemeinden, Emanuel und Cristo Rey, sind derzeit unabhängige lutherische Gemeinden.

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