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Indien aktuell

Nachrichten zu unseren indischen Partnerkirchen:

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„…nicht alles, was möglich ist, ist wünschenswert!“

Aktueller Bericht von Dr. Gudrun Löwner (Bangalore) vom  Juni 2020

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Wie sieht die Corona-Situation in unseren Partnerkirchen aus?

Die drei ELM-Partnerkirchen in Indien (SALC, GSELC und TELC) begleiten die lutherische Gemeinschaft in Indien. Sie besteht überwiegend aus Dalits und Adivasii.

Dalits („die Gebrochenen“) wurden früher „Unberührbare“ genannt und gelten nach den heiligen Schriften im Hinduismus als „unrein“. Im Kastensystem der Hindus stehen die Dalits nach wie vor auf der untersten Stufe, obwohl das Kastenwesen seit 70 Jahren offiziell abgeschafft ist.

Zusammen mit den Dalits gehören die Adivasii zu den am stärksten benachteiligten Menschen in Indien. Obwohl Adivasii in der indischen Verfassung geschützt sind, kennzeichnen Diskriminierung und Ausbeutung ihre Situation bis heute.

Ihre verzweifelte und unverschuldete jetzige Situation schildert Daniel, ein indischer Wanderarbeiter:

„Eigentlich arbeite ich tageweise in der Landwirtschaft. Aber unser Land ist zu trocken, um die Felder zu bewirtschaften. Um Arbeit zu finden und meine Familie zu ernähren bin ich vor zwei Jahren nach Chennai gegangen. Mit dem Lockdown fand ich dort aber keine Arbeit mehr. Schon vor COVID-19 bekam ich immer nur für den Tag, an dem ich gearbeitet habe, Geld. Weil ich wegen des Lockdowns nicht arbeiten konnte, bekam ich auch kein Geld, um Essen für meine Familie zu kaufen. Wir sind dann zu Fuß in unseren Heimatort gelaufen und manchmal auch getrampt, von Chennai bis Telangana sind es fast 600 Kilometer. Wir hatten unterwegs nichts: Kein Essen, kein Wasser, keine Unterkunft. Wenn uns nicht Leute ab und zu etwas gegeben hätten, wären wir verhungert oder verdurstet. An den Kontrollposten wurden wir angehalten, verhört und manchmal auch geschlagen, weil wir ja eigentlich nicht den Ort wechseln dürfen. Aber in Chennai wären wir verhungert. Gott sei Dank haben wir alle lebend unser Heimatdorf erreicht. Aber auch dort haben wir kein Geld. Und Regierungsausweise haben wir auch nicht. Deshalb bekommen wir keine Essensrationen von der Regierung.“

Pastor Joshua Peter, Generalsekretär des Dachverbandes UELCI (Vereinigte evangelische lutherische Kirchen in Indien), beschreibt in einem Brief an das ELM, dass zusätzlich zu den Wanderarbeiter*innen auch die ungelernten Arbeitenden, die sogenannte niedere Tätigkeiten verrichten wie Träger*innen auf den Märkten, Bahnhöfen und Busbahnhöfen, Ochsenkarrenfahrten, Rikscha-Fahrerende durch die völlige Abriegelung schlimm betroffen sind. „Diese Personengruppen haben keinen Zugang zu Nahrungsmitteln für ihr tägliches Überleben.“

Was tut das ELM mit der Hilfe von Spenderinnen und Spendern?

In einem ersten Schritt finanziert das ELM durch Spenden die Versorgung von fast 3000 Familien: von landlosen und ungelernten Arbeiter*innen und alleinstehende Witwen und Waisen, die zur Zeit keine Möglichkeit haben, ihre Familien aus eigener Kraft zu ernähren. Sie erhalten Lebensmittelpakete und Desinfektionsmittel. Die Familien werden unabhängig von Religion, Kaste und ethnischer Zugehörigkeit ausgewählt.

Jedes Lebensmittel-Paket mit Reis, Linsen, Speiseöl, Salz, Gewürzen (Chili, Koriander, Kurkuma) sowie Handdesinfektionsmittel sichert das Leben einer Familie für rund einen Monat. Für nur rund 12,50 Euro pro Familie werden die Hilfsgüter zusammengestellt und die Verteilung organisiert.

1200 Pakete werden durch die UELCI verteilt, weitere 1600 Pakete gibt die TELC unter anderem an die ethnische Gruppe der Sinti aus, die keine ausreichende staatliche Unterstützung erhalten. 80 Pakete gehen an die Familien von Schülerinnen und Schülern aus Wohnheimen der GSELC in Sarapaka und Vinayakapuram, die das ELM durch Spenden des Kirchenkreis Rhauderfehn seit Langem unterstützt. Aufgrund der Corona-Bestimmungen für Wohnheime, mussten die Kinder, die sonst in den Wohnheimen Essen erhalten, sehr plötzlich in ihre Familien zurück. Ihre Eltern arbeiten als Tagelöhner oder sind von den Produkten des Waldes abhängig. Jetzt haben sie keinen Verdienst mehr. Mala ist acht Jahre alt und eine Schülerin aus dem Wohnheim in Sarapaka. Sie schildert ihre  Situation:

„Ich bin aus meiner Familie die Erste, die zur Schule geht. Mit dem Lockdown mussten alle Schülerinnen und Schüler das Wohnheim verlassen und nach Hause gehen. Ich bin natürlich froh, bei meinen Eltern zu sein. Aber Papa kann im Moment nicht auf dem Feld arbeiten. Meine Eltern verkaufen sonst immer noch Produkte, die sie im Wald sammeln. Also Bambus, Feuerholz, Wurzeln, Kräuter, Früchte und Honig. Aber mit diesen Waren dürfen wir im Moment nicht in die Geschäfte gehen, um sie zu verkaufen. Im Wohnheim haben wir immer Essen bekommen, dreimal am Tag und kleine Snacks gab es auch. Jetzt habe ich dauernd Hunger, es gibt nur einmal am Tag ein bisschen Reis.“

Was können Sie tun?

Mit nur 125 Euro sichern Sie das Überleben von zehn Familien in Indien für einen Monat und tun zugleich etwas dafür, dass COVID-19 nicht zu einer sozialen Katastrophe wird, in der die Schwächsten der Gesellschaft noch mehr leiden und stärker als bisher diskriminiert werden.

ELM-Spendenkonto: IBAN DE54 2575 0001 0000 9191 91 oder gleich online auf der Spendenseite

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Das United Theological College trifft Maßnahmen gegen Corona, 11.05.2020

So wie das allgemeine kirchliche und gemeindliche Leben in unseren Partnerkirchen, sind auch die theologischen Ausbildungsstätten dort von der Corona-Pandemie betroffen. Am 11. Mai erreichte uns z.B. eine Grußadresse der Vereinigten Theologischen Hochschule im indischen Bangalore (United Theological College/UTC), in der sie auf die Situation des Lehrbetriebes angesichts der landesweiten Abriegelung hinweist und sich bei ihren Partnern für die unermüdliche Unterstützung des Lebens an der UTC und ihrer Mission und ihren Dienst bedankt.

In ihrem Schreiben berichtet die UTC, an der auch die vom ELM entsandte Professorin Dr. Gudrun Löwner lehrt, von notwendigen proaktiven Entscheidungen. So wurden bereits Mitte März alle College-Prüfungen verschoben und die Studierenden nach Hause geschickt. Studierende, die bereits alle Leistungsanforderungen und Prüfungen erfüllt hatten, erhielten in einem speziellen Verfahren ihre Diplome und wurden individuell in einer kurzen Zeremonie geehrt und dann gebeten das College umgehend zu verlassen.

Studierende, die ihre Prüfungen noch abschließen mussten, blieben zurück, und durften das College wegen der allgemeinen Abriegelung in dieser Zeit zunächst nicht verlassen, solange eine endgültige Entscheidung bezüglich ihrer Prüfungsverfahren ausstand. Um sie kümmerte sich das College ebenso wie auch um die  Doktoranden, die im Wohnheim wohnen und ihre Arbeit fortsetzen. Derzeit werden Vorkehrungen getroffen, damit sie mit Einschränkungen auf die Bibliotheksressourcen zugreifen können.

Betroffen von den Beschränkungen waren auch alle Gemeindeveranstaltungen, darunter das Abschiedsessen und der Abschiedsgottesdienst, die für Anfang April geplant waren. Sie wurden ausgesetzt wie auch die für den 4. April 2020 geplante Sitzung des Exekutivausschusses. Die Mitglieder des Exekutivausschusses aus den Reihen des Kollegiums trafen sich jedoch mit dem Präsidenten der UTC-Gesellschaft und machten einige wichtige Empfehlungen, die für den Betrieb des Kollegs im kommenden akademischen Jahr 2020-2021 wesentlich sind. 

Die Fakultät trifft sich in regelmäßigen Abständen, prüft die Situation und trifft wichtige Entscheidungen auf der Grundlage der geltenden Regierungsdirektiven. Es wurde beschlossen, dass das Kollegium am 1. August 2020 für das nächste akademische Jahr wieder geöffnet wird - wobei die ersten 15 Tage mit einer Quarantänezeit für die Gemeinschaft verbunden sein könnten. Gemäß einer Direktive des Senats des Serampore College, des Dachverbandes der theologischen Hochschulen in Indien, würden Online-Klassen wie geplant ab Juni beginnen. Die Büros haben am 6. Mai mit einem Minimum an Personal ihre Arbeit aufgenommen, die zu gegebener Zeit gemäß den Richtlinien der Regierung entsprechend angepasst werden kann. 

Lesen Sie den originalen Wortlaut des Berichts hier…

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„Womit wollen wir unsere Welt füllen, wenn es an der Zeit ist, sie wieder aufzubauen?“

Brief des UELCI-Generalsekretärs Joshua Petrus an die Partner angesichts der Corona-Pandemie, 28.04.2020

„Lassen Sie uns das Versprechen geben, die Regierungsinitiativen zur Bekämpfung des Virus zu unterstützen und uns daran zu beteiligen. Bleiben Sie zu Hause und halten Sie körperlichen Abstand, nutzen Sie die Zeit, um für die Opfer von COVID-19 und all die engagierten Mitarbeiter zu beten. Bleiben Sie auf sozialer Distanz und folgen Sie dem engeren Kontakt zu Ihren Lieben und Wohltätern und zu denen, die Angst vor dem Virus haben, indem Sie sie anrufen und mit ihnen sprechen, sie ermutigen und mit ihnen beten“, mit diesen Worten wandte sich der Generalsekretär der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchen  in  Indien (UELCI), Pfarrer Joshua Petrus, Ende April in einem Brief an befreundete Organisationen und Partner im In- und Ausland.

Darin weist er auf die Zusammenarbeit der lutherischen Kirchen in Indien mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen in mehreren Wohlfahrts- und Programmen zur Bewusstseinbildung hin. So unternehme man auch Schritte zur Unterstützung der Wanderarbeiter*innen, der Tagelöhner*innen und der Armen in ihrem Kampf ums Überleben.

„Während wir den Bischöfen und Kirchenführern für ihre Unterstützung danken, appelliert die UELCI auch an alle Kirchen, ihren engagierten Dienst am leidenden Volk mit dem mitfühlenden Herzen fortzusetzen. Beten wir zu unserem allmächtigen Gott, dass er uns hilft, die finanziellen Engpässe zu überwinden, mit denen die Kirchen aufgrund des Lockdowns konfrontiert sind, der sie daran hindert, die Monatsgehälter an die kirchlichen Mitarbeiter auszuzahlen“, so Petrus weiter.

Die UELCI rufe alle Mitgliedskirchen dazu auf, den Sonntag nach dem Lockdown als „Erntedank-Sonntag der Befreiung vom COVID-19“ zu betrachten. Es werde ein Tag sein, an dem für all diejenigen gebetet werde, „die uns helfen – Angehörige von Gesundheitsberufen, Polizei und Sicherheitskräften, Sanitärfachleute usw.“, so Petrus. Er drückte seine Trauer und Scham über den Tod der Ärzte aus, die im Dienst an den Pandemie-Opfern verstorben seien, denen man aber eine respektvolle Beerdigung verweigert habe. „Die Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Indien verurteilen solche unmenschlichen Gewaltakte, die uns das Herz brechen“, unterstrich der UELCI-Generalsekretär und rief zum Umdenken im Umgang mit der Pandemie auf. „Diese Vorfälle an mehreren Orten deuten auf die Angst hin, die sich derzeit stärker verbreitet als die Bedrohung durch das Virus selbst. Die Kirchen, die Pfarrerinnen und Pfarrer haben die Aufgabe, ein Bewusstsein zu schaffen, um die Angst aus den Köpfen der Menschen zu vertreiben.“ Und Petrus stellte fest, dass jeder weitere Tag offensichtlich werde, dass dies eine einmalige Gelegenheit sei, den Geist und die Moral der eigenen Lebensweise zu hinterfragen: „Womit wollen wir unsere Welt füllen, wenn es an der Zeit ist sie wieder aufzubauen?“

Lesen hier den gesamten Wortlaut des Briefes im Original…

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Gespräch über soziale Medien zu Mädchenheim in Porayar (Indien), 8.4.2020, 18:30 Uhr

Prof. Dr. Katharinal Punithavath, Leiterin des TELC Mädchenheimes Gnanapoo Illam in Porayar, kurz Punitha: „Ja, liebe Ute. Ich freue mich, von dir zu hören. Bleib gesegnet und pass auf dich auf, meine Liebe. Um die Gruppe zu verkleinern, wurden gemäß der Anweisung der Regierung Kinder nach Hause geschickt. Nur ein kleines Team von Kindern und ein kleines Team von Mitarbeitenden sind hier. Erhaltung der sozialen Distanz …

… In unserem bestehenden alten Gebäude auf dem Gelände könnten wir bei finanzieller Unterstützung mit kurzfristigen medizinischen Kursen beginnen. Für die Durchführung von Tageskursen wird es keine Probleme geben. Denn das ist der größte Bedarf der Stunde. Es ist nicht zwingend erforderlich. Allein durch die schlimmste Situation, die sich hier abspielt, bleibt mir dieser Gedanke im Gedächtnis haften. Der Stadtteil Markt von Porayar und das umliegende Dorf Kattuchery stehen unter Quarantäne. Beten Sie. Gott wird uns helfen. Ich möchte in dieser Situation etwas tun. Einfach beten und sich um die Unterbringung und die Familie kümmern. Ich hoffe, Sie haben alle Ihre Meetings abgesagt. Kümmern Sie sich dort um Sie und Ihre Familienangehörigen. Liebevoll Punitha.“

Nachfrage: „… Kannst du mir etwas näher erklären, was du mit Kurzzeitangeboten im medizinischen Sektor meinst?“

Punitha: „Jetzt planen alle Länder überall, die Anzahl der Krankenhäuser zu erhöhen. Es gibt Forderungen im medizinischen Bereich. In einer solchen Situation können wir einen Labortechnik-Kurs, einen Apotheken-Kurs, einen Kurs für Krankenpflege-Assistenz … für sechs Monate bis zu einjährigen Kursen beginnen. Unsere eigenen Mädchen und Tranquebar-Internatsschülerinnen, aus Mayiladuthurai und andere Heimkinder werden davon profitieren. In den kommenden Jahren wird dies ein sehr großer Dienst für die Gesellschaft sein. Ute, wir werden diese Dinge auch im Gebet bewahren. Es gibt viele Zweige der medizinischen Ausbildung. Wir können solche Kurse auf unserem Campus selbst wählen. 
Mit Gebet und Grüßen Punitha.“

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E-Mail von Daniel Jeyaraj, Bischof der TELC, 4.4.2020

„Ich bin gerade zurück vom Koordinationstreffen, einberufen vom Landrat in Tiruchirapallis. Neben mir nahmen Bischöfe der Church of South India (CSI) sowie der katholischen Kirche teil. Die Regierung hat uns gebeten, die Richtlinien strikt einzuhalten. 

Die katholische Kirche hat ihre Hochschule St. Joseph’s geöffnet und die CSI übernimmt die Essensverteilung über die Bischof Heber Hochschule an Menschen in ernster Notlage. Das war sehr ermutigend zu sehen, wie schnell und effektiv sie alle sich selbst organisiert haben und das Thema ernsthaft angegangen sind. Neben Essen, helfen sie mit Masken, Desinfektionsmittel, Seife etc. Ich habe ja schon erwähnt, dass wir nicht nur für „unsere“ Leute sorgen sollten, sondern uns auch um die Menschen „draußen“, in unseren kleinen Kreisen, kümmern sollten; inkl. Nicht-Christ*innen.“

Nach einem Spendenaufruf in der Kirche laufen erste Maßnahmen an – wenn auch nicht überall reibungslos. Das Geld dafür kommt von einfachen Menschen aus den Gemeinden, mit der Hoffnung, dass ihre Kirche, die TELC, das Geld nach bestem Wissen und Gewissen einsetzt. Der Bischof setzt sich dafür ein, die Nothilfe transparent zu verteilen – natürlich mit den notwendigen Schutzmaßnahmen.

„... Besser, wir schaffen eine Atmosphäre, in der bereitwillig und wohlwollend die Art, wie wir Nothilfe organisieren und durchführen, unterstützt wird. Es sind die armen Gemeindemitglieder, die auf unseren Aufruf reagiert haben. Viele von Ihnen sagen, dass sie ihren Beitrag leisten möchten, wenn die Überweisungsmodalitäten besser geworden sind, nach der Ausgangssperre und wir sollen nicht denken, dass sie nicht unterstützen wollen.

Denn: „Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.“ (2. Kor 9,7)

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UELCI kümmert sich um unmittelbare Bedürfnisse, 30.03.2020

Grüße und Gebete aus der UELCI!

Ich schätze Ihre Fürsorge und Freundlichkeit gegenüber Ihren Missionspartnern sehr. Während Sie selbst und Ihr Land so hart von der Pandemie betroffen sind, bin ich so beeindruckt, Ihre christliche Liebe und Ihr Engagement gegenüber Ihren Partnern zu sehen.  Ich bin überwältigt, die wahre christliche Liebe und das Engagement unserer Partner in diesen Tagen zu sehen und zu erfahren.

Sie haben recht, die Ausgangssperre hat viele Auswirkungen auf unser tägliches Leben, insbesondere auf das Leben der Armen und Bedürftigen und dieses Mal in der Pandemie schließt sie auch das Leben der Pastor*innen, der Mitarbeitenden in Kirchen und die Studierenden in den Theologischen Hochschulen ein.  Das kleine Einkommen, das durch Kollekten erzielt wird, steht jetzt auf dem Spiel.  Die Mitgliedskirchen werden bereits ab diesem Monat Probleme haben, Ihre Mitarbeiter zu entlohnen. Das weiß ich genau, als Schatzmeister unserer Arcot-lutherischen Kirche und als Generalsekretär der UELCI, der in dieser Zeit der Panik, der Angst und der Isolation in ständigem Kontakt mit den Mitgliedskirchen steht. 

Es ist eine seltsame Situation. Da dies eine Pandemie ist, die die ganze Welt einbezieht und weil Indien in die entscheidende Phase der 3. Stufe eintritt, sind wir etwas hilflos bei der Planung einer Nothilfe.  Wir von UELCI versuchen jedoch, die Situation einzuschätzen.

Wir stehen in Kontakt mit unseren Mitgliedskirchen, um über die Situation vor Ort in ihren jeweiligen Missionsgebieten informieren zu können. Die von den Mitgliedskirchen vorgenommene rasche Bedarfsermittlung vermittelt ein klares Bild von den armen Menschen, die ihre tägliche Nahrung dringend benötigen, da die Regierung eine Ausgangssperre verhängt hat, die sie daran hindert, eine Arbeit anzunehmen. 

Darüber hinaus sind die Menschen, die in den Slums und ländlichen Gebieten leben, am stärksten betroffen, da sie keinen Zugang zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene haben, Dinge der persönlichen Hygiene, die absolut wichtig sind. Die Regierung rät den Menschen ständig, sich die Hände mit Desinfektionsmitteln usw. zu waschen, leider haben diese Menschen keinen Zugang zu solchen Mitteln.

Die Menschen, die keine Unterkünfte haben, haben keinen Zugang zu den öffentlichen Plätzen. Sie erhalten keine Informationen über die Pandemie sowie die Pläne der Regierung, da sie auch keinen Zugang zu öffentlichen Informationssystemen haben. Dies hat viele Obdachlose in eine Paniksituation geführt und sie sind psychisch beeinträchtigt.

Lebensmittel und Non-Food-Artikel, WASH (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) und Psychosoziale Unterstützung sind die unmittelbaren Bedürfnisse der Menschen in dieser Situation.
Wir als UELCI versuchen, uns um einige der unmittelbaren Bedürfnisse zu kümmern:

  • mindestens einmal täglich Essen für Obdachlose auf der Straße (1000 Personen für die nächsten 20 Tage)
  • haltbare Lebensmittel (Reis, Dhal, Öl, Kurkuma, Chilipulver und Salz) für 2000 Kirchenmitarbeiter, die nur von Einnahmen der Kirche leben. Da die Gottesdienste ausgesetzt sind, bekommen sie keine Einnahmen aus Kollekten.
  • Durch eine großzügige Spende der örtlichen Kirchenmitglieder hat der Koordinator des HIV- und Aids-Referats Desinfektionsmittel und Gesichtsmasken gesammelt. Diese wurden gestern (25.03.2020) an die Anti-Retroviral-Therapie-Zentren (ART) in Chennai übergeben, die ART-Medikamente an die HIV- und Aids-Infizierten und -betroffenen Menschen liefern, die sehr anfällig für COVID-19 sind. 
  • wir schlagen vor, die ungenutzten Räume der Missionskrankenhäuser zu öffnen, um die Obdachlosen zu versorgen und ihnen mindestens zweimal täglich Nahrung zur Verfügung zu stellen.
  • UELCI-Mitarbeitern, sollten Hochgeschwindigkeits-Internet-Dongle für den nächsten Monat erhalten, um sofortige Konnektivität zu erhalten und sie zu verbessern, um von zu Hause aus zu arbeiten.

Schließlich hatte ich gestern ein Gespräch mit unseren Kollegen in unserer Kirche, bei dem wir über die Sprache und die Wahl der Sätze diskutierten, die im Zusammenhang mit COVID-19 verwendet werden. Zum Beispiel ist die Forderung nach sozialer Ausgrenzung oder öffentlicher Distanzierung im Kontext von COVID-19 zwar verständlich, aber im Zusammenhang mit Indien mit den Kastenpraktiken, impliziert dies eine andere Bedeutung und wir befürchten, dass die Gefahr besteht, dass wir diese soziale Ausgrenzung in der Welt nach Corona gutheißen werden. Wir haben bereits begonnen, das Problem in unserem Kontext zu erkennen: die Bediensteten und Hausangestellten sind in dieser Situation nicht in unseren Häusern erlaubt aber sie werden immer noch aus der Ferne für niedere Arbeiten und durch Hintertüren beschäftigt. Dies bringt sicherlich die harten Realitäten der Kastenpraktiken im indischen Kontext zurück. Das Stigma und die psychosozialen Auswirkungen des Status einer Ausgestoßenen fügen dem gegenwärtigen Szenario ein Trauma hinzu. Daher befürchte ich, dass ein Land wie Indien nicht nur gegen die Corona-Virus-Pandemie, sondern gleichzeitig auch gegen eine wirtschaftliche und soziale Pandemie kämpfen muss.

Nochmals vielen Dank für Ihre Solidarität, die in Zeiten der Not zum Ausdruck gebracht wurde, lassen Sie die ELM wissen, dass Sie alle in unseren täglichen Gebeten in Erinnerung bleiben.

Mit Gebeten und besten Wünschen,
Rev. A. Joshuva Peter, United Evangelical Lutheran Churches in India & LWF National Comittee India

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Grüße aus der SALC (Indien), 30.3.2020, 15:27 Uhr

Ich grüße Sie von der Lutherischen Süd-Andhra-Kirche  im Namen unseres Herrn und Erlösers Jesus.

Es ist ziemlich erschütternd, den Verlust von Menschenleben weltweit durch die Pandemie COVID-19 zu sehen. Verlieren wir jedoch nicht die Hoffnung und gehen wir im Glauben voran. Als der Leib Christi lasst uns beten und der Bevölkerung auf jede erdenkliche Art und Weise helfen.

In Indien sind wir seit einigen Tagen in Ausgangssperre, und alle Gottesdienste werden abgesagt. Aber unsere Regierung hat uns erlaubt, mit 5 Mitgliedern der Kirche Gottesdienst zu feiern. Deshalb haben wir den letzten Sonntagsgottesdienst per Live-Stream übertragen und werden ihn bis auf weiteres fortführen bis andere Anweisungen der Regierung vorliegen.

Lasst uns weiterhin für die ganze Welt Fürbitte halten.

In Seinem Dienst,
Rt. Rev. E. Vijaya Bhaskar, Bishop South Andhra Lutheran Church (SALC)

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Grüße von ELM-Mitarbeiterin, 27.03.2020, 20:02 Uhr

Ich grüße Euch ganz persönlich und möchte Euch ganz persönlich in den Arm nehmen in diesen schweren Zeiten. Leider kann ich das physisch nicht, sondern nur symbolisch aus der Distanz. Seit sechs Tagen bin ich in Bochum unter Hausquarantäne. Das ELM in Hermannsburg hat mich aus ihrer Sorgepflicht für seine Mitarbeiter*innen zurückgerufen und mit dem letzten Linienflug via Amsterdam bin ich via Düsseldorf nach Bochum gekommen.

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Grüße des Bischofs der Ev.-luth. Tamilkirche (TELC), 24.03.2020, 15:12 Uhr

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,
Ich grüße Sie im Namen unseres heilenden Gottes.

Ihrer Post entnehme ich, welche Bedingungen bei Ihnen aufgrund des COVID-19-Ausbruchs herrschen. Das ist sehr hilfreich für uns und die TELC versichert in Solidarität, Ihnen in dieser Zeit der Prüfung beizustehen und an Sie zu denken. In unseren wildesten Phantasien hätte sich keiner von uns ausmalen können, was gerade bei und um uns geschieht. Insbesondere um Sie, unsere Partner in Mission, bin ich besorgt, ihre Sicherheit und die Auswirkungen des Ausbrechens der Pandemie auf unser Leben in den kommenden Monaten und Jahren. Ich habe die TELC-Gemeinden persönlich angefragt speziell unsere Partner in Mission im Gebet zu unterstützen und  dem kommen sie gerne nach.

Wir sitzen alle im selben Boot, insofern unser Land auf die dritte Stufe zusteuert: Die indische Regierung hat an diesem Sonntag strenge Beschränkungen erlassen, einschließlich der Ausgangssperre, die noch weiter verlängert werden kann. Für ein Land mit 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohnern und einem suboptimalen Gesundheitssystem ist das Szenario sehr beängstigend und in Indien unvorstellbar. Wir haben unsere Gemeinden ermutigt, an die weniger privilegierten Menschen um sie herum zu denken und sie während der Tage der Ausgangssperre mit allen nur möglichen Mitteln zu unterstützen.

Wir brauchen großen Mut, um uns dieser einmaligen Krise zu stellen, wir tun das mit der Unterstützung unseres Herrn, des Allmächtigen. Wir beten für Ihre Sicherheit und die Ihrer Gemeinde und bitten Sie, auch an uns zu denken. Ich hoffe aufrichtig, dass wir diesen Moment bald überwinden und unsere Arbeit im geistlichen Amt wieder aufnehmen werden.

Möge Gott uns stärken und leiten.

Mit den besten Grüßen
Rt. Rev. D. Daniel Jeyaraj, Bischof/Präsident – Ev.-luth. Tamilkirche (TELC)

Text im englischen Original - English version

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Schließung Jungenheim Pandur (Indien), 24.03.2020, 7:16 Uhr

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich freue mich, dass Jonas (NB: deutscher ELM-Freiwilliger) sicher angekommen ist.

Wie Sie vielleicht überall in Tamil Nadu wissen, verschlechtert sich die Situation wegen des Virus.  Keine Bildungseinrichtungen, Colleges, Universitäten und Unternehmen sind in Betrieb, auch Busse, Autos, Taxis und Züge werden bis zum 31. März angehalten, auch die Kirchen, Moscheen, Tempel etc. sind geschlossen. Von unseren Heim sind alle in ihre Heimatorte gegangen, außer Martin (NB: der Hausmeister) und mir.  Auch wir bleiben nur aufgrund des Arbeitsdrucks, den die Regierung uns auferlegt, zurück.

Herzliche Grüße,
Raja Manohara Carunia, Manager TELC Boys Home, Pandur 

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Anruf aus der GSELC (Indien), 23.03.2020, 16:16 Uhr

Der Vizepräsident der GSELC, Rev. N. Daniel, hat uns in einem Telefonat mitgeteilt, dass in ganz Indien eine Ausgangssperre bis zum 31.3.2020 verhängt wurde. Die Kinder aus dem Heimen Vinayakapuram und Sarapaka wurden nach Hause geschickt. Alle Heime und Schulen werden sehr genau kontrolliert, ob die Bestimmungen der Regierung umgesetzt werden. Auch auf den Dörfern sieht man keine Menschen mehr in der Öffentlichkeit, alle sind in ihren Häusern und Hütten. Rev. Daniel geht davon aus, dass es eine weitere Ausgangssperre geben wird. Gottesdienste finden derzeit nicht statt und alle Gemeindeglieder sind angehalten, in ihren Familien zu beten.

Die GSELC-Mitglieder denken an ihre Freunde in Deutschland und beten für uns. 

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Theologische Ausbildung Indien: Examen verschoben

Der Senate of Serampore als Dachverband der Theologischen Hochschulen in Indien hat für die 19 angeschlossenen Colleges und Institutionen eine Verschiebung aller Examen festgelegt. Das betrifft auch die vier mit dem ELM verbundenen Hochschulen – das Andhra Christian Theological College in Hyderabad, das United Theological College in Bangalore, das Tamil Theological Seminary in Madurai sowie das Gurukul Lutheran Theological College and Research Institute in Chennai.
Die Examen, die eigentlich vom 24.3.-20.4.2020 stattfinden sollten, sind vorerst auf den 1.6. bis 20.6.2020 verschoben. 

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Grüße und Gebete aus Porayar (Indien), 23.03.2020

Ich grüße Sie im Namen unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Vielen Dank, dass Sie Ihre Fürsorge durch Gedanken und Gebete wegen des Corona-Virus mit uns teilen. Es ist sehr traurig, wenn man bedenkt, dass die ganze Welt unerträgliche Probleme durchmacht.

Gemäß der Verordnung des Schulbildungsbeauftragen von Chennai wurden alle staatlichen Schulen, staatlich geförderten Schulen und Privatschulen vom 17.03.2020 bis zum 31.03.2020 geschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus vorzubeugen. Für die Sicherheit der Kinder der 10.,11. und 12. Klasse sind die Internate geöffnet, damit sie ihre staatliche Prüfung schreiben können. Die Prüfung der 10. Klassen wird auf den 15. April 2020 verschoben. Waisenkinder und hilfsbedürftige Kinder bleiben im Heim.  Es wurden Aufklärungsprogramme durchgeführt und Anweisungen an die Kinder gegeben, die zu Hause zu befolgen sind, sowie an die Kinder, die in den Heimen bleiben. Unsere Kinder erhalten besondere Betreuung und Aufmerksamkeit.

In Indien, insbesondere in Tamil Nadu, ergreift die Regierung ernsthafte Maßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus unter Kontrolle zu bringen. Wir kooperieren mit unserer Regierung, indem wir ihre Anweisungen befolgten, um aus dieser gesundheitlichen Krise herauszukommen. Möge der Herr mit uns und mit allen Nationen der Welt sein und uns vor dem tödlichen Corona-Virus schützen. Unsere Grüße und Gebete sind mit Ihnen, Ihrer Familie und den Mitarbeitern der ELM.

Mit Grüßen und Gebeten
Dr. I. Katharinal Punithavathy, Ph.D., Manager TELC Home for Children

Text im englischen Original - English version

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Informationen aus der UELCI, Indien 20.03.2020, 7:30 Uhr

Liebe Partnerkirchen und Partner*innen in Gottes Mission,

wir sind sehr beunruhigt über die Situation wegen des Ausbruchs der Pandemie COVID-19, die überall die Welt beherrscht.

In Indien sind Schulen und Hochschulen bis 31. März 2020 geschlossen. Der öffentliche Verkehr (inklusive der Bahnverbindungen) ist reduziert. In manchen Bundesstaaten haben die lokalen Regierungen die Ausgangssperre verhängt, die Menschen sind aufgefordert, sich nicht zu treffen – auch nicht zum Gottesdienst. Viele unserer Kirchen haben das Fasten und die Sonntagsgottesdienste und -Zusammenkünfte ausgesetzt. Wir hören mehr und mehr davon, dass auch in der ökumenischen Gemeinschaft Gottesdienste abgesagt werden. Menschen können die Kirche noch besuchen, nachdem sie ihre Hände mit den vorgeschriebenen Desinfektionsmitteln gereinigt haben; und es wird von ihnen erwartet, dass sie in Isolation beten. Und selbst davon wird inzwischen abgeraten. Die tägliche Ausgabe von Mahlzeiten an arme Kinder in den Schulen ist eingestellt worden. Das beeinträchtigt die armen Kinder sehr.

Als ein dicht besiedeltes Land mit einem Minimum an hygienischer Versorgung wird dieser Ausbruch der Pandemie zu ernsthaften Problemen im Land führen. Vor allem die Armen und Schwachen leiden wie immer am meisten. Viele haben ihren täglichen Lebensunterhalt verloren.

Wir sind in Kontakt mit den Mitgliedskirchen, um auf dem Laufenden zu bleiben, was diese Pandemie angeht. Einige Mitgliedskirchen haben die Gottesdienste, öffentliche Zusammenkünfte ausgesetzt und die Schließung der Geschäftsstellen verkündet, bis die Situation sich bessert.

Ebenso wie die Regierung den öffentlichen Verkehr eingeschränkt und strikt angewiesen hat, ins Homeoffice zu gehen, hat die UELCI alle Fach-Programme ausgesetzt, trotzdem kommen alle Mitarbeiter*innen auf dem und um das Universitätsgelände bis heute ins Büro. Weil die Situation sich verschlechtert, wird das Sekretariat der UELCI den Forderungen der Regierung Rechnung tragen und die Geschäftsstelle von heute (20.03.2020) bis 31.03.2020 schließen. Trotzdem sind wir online erreichbar.

Parallel dazu haben wir beschlossen, mit einer Gebetskette für COVID-19 weiterzumachen. Wir haben einen Gebetsplan für unsere Mitarbeitenden erstellt, mit dem wir heute begonnen haben. Wir planen jede und jeder, eine Stunde mit Gott im Gebet zu verbringen. Wir haben einen großen Glauben in unseren Herrn Jesus Christus, der uns und unseren Lieben Schutz und Heilung bringen kann in dieser Zeit von Angst und Krankheit. Wenn wir von gesundheitlichen Problemen, schlechten Nachrichten oder Beziehungskrisen überschwemmt werden, ist die Welt Gottes unser einziger Schutz und unsere Zuflucht, so sehen wir auf Gott  und beten um Hilfe für die Heilung der Länder dieser Welt.  

„Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist mein Ruhm.“ Jeremia 17, 14

Lasst uns einander im Gebet tragen!

Rev. A. Joshuva Peter; Executive Secretary
United Evangelical Lutheran Churches in India & LWF National Comittee India

Text im englischen Original - English version

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