Ziele

Die Welt bekommt ein Gesicht.

  • Grenzen überwinden
    nicht nur Landesgrenzen, sondern auch Grenzen zwischen Menschen und Kulturen und sich gemeinsam auf den Weg
  • Voneinander und miteinander lernen
    sich auf Augenhöhe begegnen und Erfahrungen reflektieren, eigene Bilder hinterfragen
  • Verantwortung übernehmen
    internationaler Austausch fördert die Solidarität für unsere Eine Welt
  • Glaube anders erleben
    kennenlernen fremder Spiritualität und gefragt sein: Was trägt mich wirklich?
  • Persönliche Weiterentwicklung der Freiwilligen
  • Interkulturelles und globales Lernen auch für Menschen,
    die ihr Heimatland nicht verlassen (können)
  • Vernetzung und Stärkung von Partnerschaften 



Ablauf eines Süd-Nord Freiwilligenjahres

Februar Ankunft der Freiwilligen in Deutschland

Ende Februar Einführungsseminar in Hermannsburg (10 Tage)

Anfang März Ankunft in der Einsatzstelle

Mai Kirchentag oder Internationale Jugendwoche

im Juni Missionsfest in Hermannsburg (1 Tag)

August Zwischenseminar in Breklum (5 Tage)

Okt./Novemb. entwicklungspolitisches Bildungsseminar (5 Tage)

Januar Auswertungsseminar in Hamburg (5 Tage)

Februar Abflug


Voraussetzungen

Wer kann Süd-Nord-Freiwillige/r werden?

  • Grundsätzlich sind die Freiwilligen zum Zeitpunkt der Ausreise zwischen 18 und 28 Jahren alt.
  • Sie verfügen über einen Schul-/Bildungs- oder Berufsabschluss oder eine vergleichbare persönliche Eignung.
  • Sie sind bereit, vor der Ausreise und nach der Ankunft in Deutschland die deutsche Sprache zu erlernen.
  • Sie sind offen für einen Freiwilligendienst im Rahmen des non-formalen Lernens. Sie sind lernbereit, an interkulturellen und entwicklungspolitischen Themen interessiert und möchten eine entsprechende Einsatzstelle in ihrer Arbeit unterstützen.
  • Sie sind bereit, sich nach der Rückkehr im Herkunftsland zivilgesellschaftlich zu engagieren und ihre Erfahrungen einzubringen.
  • Es ist wünschenswert, dass sich die Freiwilligen bereits im Herkunftsland innerhalb der Partnerorganisation oder anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen engagiert haben. 

Wer kann Einsatzstelle (EST) werden?

  • Die EST ist anerkannt als Bundesfreiwilligendienst (BFD) Einsatzstelle, bzw. ist bereit, die Anerkennung zu beantragen.
  • Die EST hat Interesse am internationalen und interkulturellen Austausch.
  • Die EST ist bereit, der/dem Freiwilligen Zeit zu gewähren zum Einleben in Deutschland und zum Spracherwerb und zeigt Sensibilität für die besonderen Belange einer/eines internationalen Freiwilligen.
  • Die EST ist gemeinwohlorientiert
  • Die EST ist für einen Freiwilligeneinsatz geeignet. Es bestehen keine Sicherheitsbedenken.
  • Die/der Freiwillige kann ganztags beschäftigt werden.
  • Durch den Einsatz eines/ einer Freiwilligen wird kein Erwerbsarbeitsplatz verdrängt.
  • Die EST bietet für Freiwillige angemessene, interessante Aufgabenbereiche, welche der/die Freiwillige strukturell weder unter/ noch überfordern. Es gibt klar umrissene Ziele und Zeitrahmen.
  • Der/dem Freiwilligen steht eine fachliche Anleitung zur Verfügung. Die Fachkraft sichert die Unterstützung und Beratung der/des Freiwilligen. Sie vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen für den Arbeitsalltag.
  • Die EST stellt sicher, dass der/die Freiwillige in angemessener Art und Weise in das Team eingebunden ist.


Kostenregelung

  • Das ELM übernimmt
    die Kosten für das Visum, die Flüge, die Sozialversicherungen, eine private Haftpflicht- und Unfallversicherung, zwei Deutschkurse, für das fachlich-pädagogische Begleitprogramm (inkl. der Seminare im In- und Ausland) und das Taschengeld von 150€ monatlich.

  • Die Einsatzstelle (bzw. Partnerschaftsgruppe) übernimmt
    die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung, sowie für einen Deutschkurs und eventuell mit der Arbeit zusammenhängende Kosten (z.B. Arbeitskleidung, notwendige medizinische Untersuchungen, Arbeitsweg).

 

 

 

ELM Aktuell

Projekt

Projekt des Monats - Sicheren Raum zum Spielen

Ludwig- Harms-Haus

Ludwig-Harms-Haus in Hermannsburg

Fachhochschule

Fachhochschule für interkulturelle Theologie

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