FAQ – Häufig gestellte Fragen

Freiwilligendienst im globalen Süden: Was erwartet mich, wie kann ich mitmachen, wie werde ich begleitet und vorbereitet? Hier finden Sie Antworten zu Fragen, die uns besonders häufig gestellt werden:

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Voraussetzungen

Ich bin zum Zeitpunkt der Ausreise noch nicht 18 Jahre alt. Kann ich trotzdem mit dem ELM ausreisen?

Nein. Unsere Partnerorganisationen in den verschiedenen Gastländern wünschen sich Freiwillige, die mindestens 18 Jahre alt sind. Außerdem erlaubt weltwärts keine Förderung von Freiwilligen, die jünger als 18 Jahre alt sind.

Muss ich Mitglied in einer Kirche sein, um als Freiwillige/Freiwilliger des ELM entsandt zu werden?

Nein.

Wie „kirchlich“ muss ich sein, damit mich das ELM als Missionswerk entsendet?

Wir entsenden Freiwillige unabhängig von ihrer Herkunft, Bildungsvoraussetzungen, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, von einer Behinderung oder ihrer sexuellen Orientierung. Da die meisten unserer Einsatzstellen in einem kirchlichen Kontext arbeiten, erwarten wir von den Freiwilligen die Offenheit, sich mit Themen und Fragen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen. 

Ist es möglich, mit einer Behinderung in einen Freiwilligendienst mit dem ELM entsandt zu werden?

Ja! Warum nicht?

Muss ich im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft sein, um mit dem ELM einen Freiwilligendienst zu machen?

Nein, es genügt ein offizieller Aufenthaltstitel.

Was ist der „Nachweis Ihres ehrenamtlichen Engagements“, den ich für meine Bewerbung brauche?

Sollten sich BewerberInnen bereits ehrenamtlich engagieren (zum Beispiel in ihrer Kirchengemeinde oder im Sportverein, in der Schule oder an ganz anderer Stelle), freuen wir uns über ein Schreiben einer Person, die den/die BewerberIn in diesem Ehrenamt erlebt hat.

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Einsatzstellen

Wo finde ich eine Liste der Einsatzstellen des ELM?

Am einfachsten ist es auf unserer Seite hier.

Kann ich mich gezielt auf eine Einsatzstelle bewerben?

Während des Bewerbungsverfahrens wünschen wir uns von den BewerberInnen, dass sie 5 Einsatzstellen aus der Einsatzstellen-Liste priorisieren. Das Team des ELM nimmt am Ende des Bewerbungsprozesses die Einsatzstellenvergabe vor und berücksichtigt dabei die Prioritätenliste der einzelnen BewerberInnen.

Wann erfahre ich, in welche Einsatzstelle ich komme?

In der Regel steht bis Ende Februar fest, welche/r BewerberIn welcher Einsatzstelle zugeordnet wird. Spätestens dann werden die BewerberInnen über ihre Einsatzstelle informiert.

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Antritt und Dauer

Kann ich mit dem ELM einen Freiwilligendienst machen, der kürzer als 12 Monate dauert?

Ja, die Einsätze in Indien dauern 6 Monate in den Einsatzstellen, in denen ausdrücklich die Mitarbeit von Frauen gewünscht ist.

Alle anderen Einsatzstellen wünschen sich Freiwillige, die für ein Jahr ihren Freiwilligendienst dort machen. Auch aus unserer Sicht ist es sinnvoll, für den Freiwilligendienst volle 12 Monate zu planen, da es uns wichtig ist, dass die Freiwilligen möglichst intensiv in die Lebensumstände vor Ort eintauchen. Ein kürzerer Freiwilligendienst wäre eher ein Kratzen an der Oberfläche.

Kann ich einen Freiwilligendienst im ELM auch nach August antreten?

Da es uns wichtig ist, dass die Freiwilligen für 12 Monate im Gastland bleiben, reisen alle unsere Freiwilligen im Zeitraum Ende Juli bis Anfang September aus. Eine spätere Ausreise ist nicht möglich.

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Kosten des Freiwilligendienstes

Welche Kosten übernimmt das ELM als Entsendeorganisation?

Das ELM kommt für folgende Kosten auf:

  • Fahrtkosten zu den Seminaren
  • Kosten für die Seminare
  • Anreise vom Wohnort in Deutschland in die Einsatzstelle im Gastland
  • Abreise von der Einsatzstelle im Gastland zum Wohnort in Deutschland (inkl. Flug)
  • div. Versicherungen
  • Kosten für die Unterkunft (Die Unterkunft wird vom ELM gestellt)
  • Verpflegungskosten
  • Pädagogische Begleitung
  • nach Rücksprache: Kosten für gesundheitliche Vor- und Nachsorge und Impfungen

Die Kosten für die Visa sind von den Freiwilligen selbst zu tragen.

Ist der Aufbau eines Förderkreises eine Voraussetzung für eine Entsendung mit dem ELM?

Nein. Wir haben ein Interesse daran, durch unseren Freiwilligendienst langfristige und nachhaltige Partnerschaften zu den Einsatzstellen in den verschiedenen Gastländern aufzubauen. Da wir durch die weltwärts-Förderung nur einen Teil der entstehenden Kosten erstattet bekommen, muss das ELM aus Eigenmitteln die verbleibenden Kosten tragen. Aus diesem Grund bitten wir unsere Freiwilligen, einen Förderkreis aufzubauen, der uns finanziell bei der Übernahme des Eigenanteils unterstützt.

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Gelder & Versicherungen während des Freiwilligendienstes

Wird das Kindergeld während des Freiwilligendienstes weiter gezahlt?

Ja. Das ELM bietet einen nach den weltwärts-Richtlinien geförderten Freiwilligendienst an. Diese Art Freiwilligendienst ist durch das Jugendfreiwilligendienstgesetz geregelt, das die Fortzahlung des Kindergeldes an alle Anspruchsberechtigten vorschreibt. Das ELM stellt auf Wunsch eine entsprechende Bescheinigung für die Vorlage bei der Familienkasse aus.

Wird während des Freiwilligendienstes Waisen- oder Halbwaisenrente des Freiwilligendienstes weiter gezahlt?

Ja. Das ELM bietet einen nach den weltwärts-Richtlinien geförderten Freiwilligendienst an. Diese Art Freiwilligendienst ist durch das Jugendfreiwilligendienstgesetz geregelt, das die Fortzahlung von Waisen- und Halbwaisenrenten an alle Anspruchsberechtigten vorschreibt. Das ELM stellt auf Wunsch eine entsprechende Bescheinigung zur Vorlage beim jeweiligen Versicherungsträger aus.

Muss ich während meines Freiwilligendienstes Steuern und Sozialversicherungsabgaben zahlen?

Nein. Die Freiwilligen gehen während ihres Freiwilligendienstes kein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis ein.

Wie bin ich während des Freiwilligendienstes versichert?

Das ELM schließt für alle seine Freiwilligen eine Auslandskrankenversicherung, eine Haftplicht- und Unfallversicherung ab. Darüber hinaus werden alle Freiwilligen während der Zeit im Ausland und während der Seminar-Tage bei einer Berufsgenossenschaft angemeldet.

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Ansprechpersonen

Wen kann ich während des Freiwilligendienstes ansprechen (zum Beispiel in Krisensituationen)?

Jede/r Freiwillige hat in seiner/ihrer Einsatzstelle eine Ansprechperson, die für Belange in der Einsatzstelle zur Verfügung steht und Fragen in Bezug auf die zu verrichtende Arbeit beantworten kann. In den meisten Fällen stehen diese auch für Fragen des normalen Alltags zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es in jedem Land mindesten eine/n MentorIn, der oder die für etwaige Krisen in der Einsatzstelle angesprochen werden kann. Die MentorInnen und AnsprechpartnerInnen in den Einsatzstellen begleiten die Freiwilligen gerade in der ersten Zeit ihres Freiwilligendienstes in besonderem Maße.

Außerdem stehen die ReferentInnen des ELM in Deutschland jederzeit für Rückfragen, organisatorisches aber auch in Notfall- oder Krisensituationen bereit. Über eine Notfallnummer ist die Erreichbarkeit 24/7 gewährleistet.

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