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Friedensort2GO: Ein internationaler Bildungs- und Begegnungsort in Hermannsburg

Der Friedensort2GO (F2GO) ist eine Initiative des ELM und soll als Lernwerkstatt des internationalen Friedens etabliert werden. „2GO“ zeigt den Werkstattcharakter, der beweglich bleiben soll:

Menschen kommen und bringen sich ein, damit sie mit neuem Wissen und Perspektiven als Influencer des Friedens in die Welt gehen. „2GO“ drückt auch aus: Der einzelne Mensch kann schnell kleine Schritte zum Frieden gehen. Der Friedensort2GO besteht aus dem Friedensort"GO-Weg (ab Juni 2021) und dem Friedensort2GO-Camp (August 2021).

Der Friedensort2GO möchte:

  • Menschen inspirieren und irritieren, neu über Frieden zu denken
  • Menschen befähigen, in ihren Kontexten friedensfördernd zu handeln
  • Menschen durch interkulturelle, interreligiöse und ökumenische Begegnungen voneinander und miteinander lernen lassen
  • Menschen inneren und äußeren Frieden erfahrbar machen
  • Menschen neugierig auf globale Arbeit zum Thema Frieden machen
  • Menschen die Friedensbotschaft der Bibel nahebringen

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    Friedensort2GO-Weg

    Der Friedensort2GO-Weg ist ein Pilgerweg über sechs Stationen, der multimedial und künstlerisch gestaltet Impulse setzt für den Brückenschlag zwischen dem lokalen Friedenskontext und der globalen Welt, insbesondere in Ländern der Partnerkirchen des ELM.

    Der Start- und Zielpunkt des Weges ist das Ludwig-Harms-Haus (Harmsstraße 3, 29320 Hermannsburg). Von dort können Sie dem ausgeschilderten Pilgerweg folgen. Inspirierendes Begleitmaterial finden Sie auf der Homepage des Weges (www.friedensort2go.de). Hier gibt es den Flyer zum Weg.

    Lernen Sie Hermannsburg von seiner internationalen Seite kennen.

    Auf etwas über 4 Kilometern können Sie erleben, wie das Thema Frieden Menschen in der ganzen Welt beschäftigt. An den digital abrufbaren Inhalten der einzelnen Stationen haben viele unterschiedliche Menschen von nah und fern mitgearbeitet. Begegnen Sie dem Thema Frieden neu und überraschend, lernen Sie Beiträge zum Frieden kennen und probieren Sie eigene Wege aus.

    Kunst in freier Natur genießen

    Lassen Sie sich ein auf Kunstwerke, die von dem international renommierten Künstlerehepaar Rudolf aus Munster passend zu den Themen der Stationen für den F2GO entworfen wurden. Mehr über die Künstler, erfahren Sie auf: www.art-ru.de

    Bildershow zum Friedensort2GO-Weg

    Lassen Sie sich von der Bildershow über den Friedensort2GO inspieren.

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    Sehen Sie sich eine Bildershow des neuen Hermannsburger Pilgerweges an.

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    Friedensort2GO-Camp

    Das Friedensort2GO-Camp fokussiert die Themen Gerechtigkeit & Frieden. Unter dem Motto „free choice future“ wird es (englischsprachig) zwischen dem 14. – 19. August 2021 erstmalig und als Onlineveranstaltung durchgeführt.

    Es richtet sich an friedensinteressierte junge und junggebliebene Erwachsene aus Kirche und Gesellschaft in Deutschland und Ländern der Partnerkirchen, die als befähigte „global peace ambassadors“ in ihren Lebenswelten einen positiven Beitrag zum Frieden setzen.
    Weitere geplante Veranstaltungsformate sind Interkulturelle Pilgerwege des Friedens (voraussichtlich ab 2022) und „Zum Glück Seminare“ für Konfirmand*innen (auf Anfrage).

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    Friedensort2Go-Camp 2021: "free choice future"

    ein sechstägiges digitales Camp im Rahmen des Friedensort2GO

    Sechs Tage Beschäftigung mit der Tatsache, dass man immer die Freiheit der Wahl hat, welche Einstellung man Dingen gegenüber hat. Entscheidet man sich für die Zukunft oder für die Vergangenheit? Für die Betonung der Gemeinsamkeiten zwischen Menschen oder für die Betonung der Unterschiede? Für ein geschlossenes Bild von Kulturen oder für ein durchlässiges? Für Menschenverachtung oder Menschenfreundlichkeit?
    Vom 14. -19. August 2021 trafen sich jeden Nachmittag von 13.00 - 17.00 Uhr an die 20 Teilnehmer*innen aus Indien, Südafrika, Brasilien, Deutschland und Malawi um über Einstellungsfragen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu diskutieren.
    Christoph Pinkert, der in den ersten drei Tagen durch das Programm moderierte, eröffnete vielen der Teilnehmenden eine neue Perspektive:
neben dem multikulturellen und dem interkulturellen Konzept, erläuterte Pinkert das transkulturelle Konzept, das für die meisten der Teilnehmenden neu war. Es basiert auf dem Gedanken, dass alle Menschen von verschiedensten Einflüssen geprägt sind. Unabhängig von der Herkunft versuchten die Teilnehmenden über das zu reden, was sie mögen und was sie ausmacht, genauso wie darüber, was sie nicht können oder nicht leiden können. Es gehe darum, so Pinkert, das Gemeinsame zu suchen und die Differenzen zwar zu sehen aber ihnen nicht zu viel Gewicht zu geben.



    „Bei einem solchen Verständnis des Menschen ist es leichter zu erkennen, wer man selbst ist und wie man leben will. Je besser die eigene Identität erfasst wird, desto besser kommen Menschen auch mit Anfragen an die eigene Identität zurecht“ so Pinkert. Um herauszufinden, wer man ist und wie man leben will, haben die Teilnehmer*innen jede*r für sich eine Selbstverpflichtung entworfen, was sie in der Zukunft häufiger und was sie weniger tun möchten, was sie neu beginnen und was beenden möchten.



    Anschließend ging es darum diese auf sich selbst ausgerichtete Verpflichtung auszuweiten auf Lebenskontexte von Arbeit und Gemeindeleben.



    Zu Beginn hatten die Teilnehmer*innen ihre Erwartungen an das Camp formuliert und sie waren selbst dafür verantwortlich, dass diese Erwartungen auch erfüllt wurden.


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    Der Friedensort2GO wird gefördert

    aus dem Fond Friedenswege der Landeskirche Hannovers und von der Hanns-Lilje Stiftung sowie Brot für die Welt.

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    H. Rose
    Referentin Armut und Friedensarbeit International
    Ökumenische Zusammenarbeit Zentralafrikanische Republik

    Hermannsburg
    Telefon +49 (0)5052 69-285
    h.rose(at)elm-mission.net

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    Malin Burlatis
    Bildungsreferentin

    Hermannsburg
    Telefon +49 (0)5052 69-346
    m.burlatis(at)elm-mission.net

    ELM Aktuell

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    Projekt

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    Ludwig- Harms-Haus

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