Schwere Überflutungen in Gebieten der Partnerkirche GSELC

Schwere Überflutungen haben im Gebiet der Ev.-luth. Kirche des guten Hirten (GSELC) stattgefunden. Langanhaltender Starkregen mit Übertreten der Ufer des Godavari-Flusses haben viel Zerstörung angerichtet. Sechs Distrikte der Kirche, die in den indischen Bundesstaat Andra Pradesh an der Grenze zu Telangana fallen, sind davon betroffen (Kunavaram, Chintoor, VR Puram, Etapaka, Veleru padu und Kukunoor).
Die fast reife Ernte ist zerstört. Zum Glück sind keine Menschen umgekommen. Alle konnten sich in Sicherheit bringen. Das meiste Vieh ist leider in den Fluten ertrunken. Die Baumwoll-, Chilli- sowie Reisplantagen sind zerstört. Die Taubenzucht, die in der Gegend üblich ist, hat große Schäden erlitten. Die landlosen Arbeiter auf den Feldern haben jetzt kein Einkommen mehr. Virales Fieber wie z. B. Dengue-Fieber hat sich schnell verbreitet.

Die Regierung hat Maßnahmen eingeleitet. Die Menschen wurden in sichere Unterkünfte und in den Hilfslagern untergebracht und erhielten Essen. Das Hochwasser wird langsam abgelassen und die Hilfslager wurden sofort wieder geschlossen. Die Regierung hat den Landbesitzern, die Ackerflächen besitzen (oft Großgrundbesitzer) und den Anbau gemäß den Richtlinien der Regierung verloren haben, eine Entschädigung gewährt. Es wird jedoch keine finanzielle Unterstützung für die landlosen Arbeiter sowie Hilfsmaterial gewährt.

Situation in der Partnerkirche GSELC:

38 Gemeinden der GSELC sind direkt von diesen heftigen Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. Die Gemeindemitglieder der GSELC sind hauptsächlich Dalit und Adivasi, die keine eigenen landwirtschaftlichen Flächen haben und von der Landwirtschaft abhängig sind. 
Die Kirchenleitung hat Freiwillige beauftragt, die  von der Flut betroffenen Gemeindemitglieder zu identifizieren. Sie berichten, dass 689 Familien der GSELC von den Überschwemmungen schwer betroffen sind und um die Deckung ihres täglichen Bedarfs zum Überleben kämpfen.

Die Kirche bittet um finanzielle Unterstützung für Grundnahrungsmittel wie Reis, Linsen, Öl und Gewürze sowie neue Kleidung für die betroffenen Familien. Dafür werden rund 14.000 EUR benötigt.

Bitte unterstützen Sie den Einsatz der Partnerkirche mit Ihrer Spende.

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