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Solidaritäts-Mountainbike-Challenge - Tausend Dank!

+++Die Berichte der Tour finden sich weiter unten+++

Es ist nun 5 Tage her, dass meine Solidaritäts-Mountainbike-Challenge in Mittelbergheim zu Ende ging... 5 Tage, in denen ich von einem Gefühl der Euphorie zu einer sanften Landung im Alltag kam. Nach zwei Tagen, in denen ich noch gedopt war, fühlte ich doch etwas Müdigkeit...

Wenn ich an dieses Ereignis zurückdenke, bin ich erfüllt von Dankbarkeit und Freude, für die Mountainbike-Fahrt durch unsere schönen Vogesen und die vielen Begegnungen während der Projektvorstellungen.

Danke, an meine Familie, an meine Frau Martine, die mich ermutigt, beraten und unterstützt haben...

Danke an alle, die die Reise nicht nur in der WhatsApp-Gruppe oder auf der Facebook-Seite des Projekts verfolgt haben, sondern mir auch Worte der Freundschaft und Ermutigung gesandt haben.

Danke an die Pfarreien, die mich für die Präsentation eines Projektes des ELM-Hermannsburg empfangen haben, die mir eine Bleibe angeboten haben, die dafür gesorgt haben, dass mein Gepäck und mein Material in der nächsten Etappe sicher angekommen sind... Danke an Esther und Sören, an Gaby und Jean-Jacques, an Nicole und Claude, an Myriam und Michel, an René, an Pascal... die mir ihre Tür geöffnet, mir ein Bett zur Verfügung gestellt haben...

Danke an Raymond, der mir das Geschenk machte, mich auf der ersten Etappe zu begleiten, und an Eddy, der sich uns anschloss... Danke auch an Évelyne, die mich während der letzten Etappe auf ihrem Bauernhof zum Mittagessen empfing... und danke an die anonyme Person, die mir bei der Reparatur meines Reifens behilflich war... Danke auch an Christine vom Fitness Studio für ihr Coaching zur körperlichen Vorbereitung und Ratschläge zur Ernährung!

Danke an den Missions- und Kommunikationsdienst der UEPAL, an das Missionswerk von Hermannsburg (ELM) für ihre Unterstützung... Danke auch an die DANN (Lokale Zeitung) und an AlsaceVéloPassion in Marlenheim, die sich um die Wartung meines Fahrrads kümmern...

Tausend Dank für diese 5 EMTB-Etappen: 295 km, 23 Stunden unterwegs, 6109 Höhenmeter, durchschnittlich 12,8 km/h, 12.985 Kalorien... Zahlen, die nicht den ganzen Reichtum und die Vielfalt der Etappen durch die Nordvogesen von Wissembourg bis Mittelbergheim widerspiegeln... Meistens im Wald, auf normalen Forststraßen oder schwierigeren Wegen, sehr oft im Schatten... was mich nicht davon abhielt, stark zu schwitzen.

Vielen Dank für die Begegnungen bei den Projektpräsentationen... Es war nicht jeden Tag einfach, die Energie zu finden, um die Projekte vorzustellen, Fragen zu beantworten, meine Leidenschaft für die Beziehungen mit unseren Partnern in der ganzen Welt zu teilen... Vielen Dank auch für die Begegnungen entlang des Weges, mit einer Gruppe von Wanderern oder mit der Person am Nebentisch während der Mittagspause...

Gott sei Dank, dass er mir schenckte dieses Projekt zu erfinden, zu planen und durchzuführen... Dass ich von Unfall bewahrt wurde und mir Kraft und Mut erhalten hat...

Beim Eröffnungsgottesdienst des Projekts in Wissembourg stellte ich eines der Werke von Solomon Raj, einem Künstler und Theologen aus Tamil Nadu, im Zusammenhang mit den Worten Jesu vor: „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen werdet, noch um euren Leib, was ihr tragen werdet.“ (Lukas 12,22-31). Da können wir einen Mann sehen, der am Wasser sitzt, seine rechte Hand scheint den Himmel zu berühren, wo ihm eine andere Hand entgegenkommt. Seine linke Hand ist der Erde zugewandt, wo sie fast das Gras berührt.

Während des gesamten Projekts konnte ich dieses Gleichgewicht zwischen Erde und Himmel, zwischen der sportlichen Herausforderung, der Entdeckung von Landschaften und dem Teilen der Schwierigkeiten und Hoffnungen von Brüdern und Schwestern auf der ganzen Welt erleben.

Ich danke...

Jean-Luc Hauss

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Auf dem Mountainbike durch Elsass-Lothringen

Pastor Jean-Luc Hauss (Mitglied im ELM-Missionsausschuss) hat sich auf den Weg gemacht. Begleiten Sie ihn vom 16.-21. August auf rund 300 Kilometern durch die Vogesen von Wissembourg nach Mittelbergheim. Jeden Abend stellt er eines der ELM-Projekte vor, die von der Union der Protestantischen Kirchen von Elsass und Lothringen (UEPAL) gefördert wird. Tägliche Berichte über seine Tour, die Landschaft, menschliche Begegnungen und Informationen zu ausgewählten ELM-Projekten finden Sie hier auf unserer Homepage.

Viel Vergnügen beim Lesen!

 

 

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Projekte der Reise:

17.08.2020   Etappe 1: Wissembourg - Niederbronn-les-Bains 
 Projektvorstellung Südafrika: Sie laufen dem Leben hinterher 
   
18.08.2020   Etappe 2: Niederbronn-les-Bains - Saverne 
 Projektvorstellung Brasilien: Sprache und Kultur der Apurina beleben 
   
19.08.2020   Etappe 3: Saverne - Molsheim 
 Projektvorstellung Zentralafrika: Unterstützung Jugendzentrum Bouar 
   
20.08.2020   Etappe 4: Molsheim - Schirmeck 
 Projektvorstellung Äthiopien: Mehr Chancen für Frauen 
   
21.08.2020   Etappe 5: Schirmeck - Mittelbergheim 
 Projektvorstellung Malawi: Perspektiven schaffen und Familien stärken 

 

 

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Bericht von Pastor Jean-Luc Hauss

An dieser Stelle stellen wir die Berichte von Pastor Jean-Luc Hauss ein. Zusätzlich können seine Berichte auch in französisch auf seiner Facebook-Seite gelesen werden. Auf seiner Bergfex-Seite können außerdem sein Streckenverlauf und Bilder eingesehen werden.

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Défi VTT Solidaire - EMTB Tour - Tag 1

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17.08.2020 - Etappe 1: Wissembourg - Niederbronn-les-Bains

Projektvorstellung Südafrika: Sie laufen dem Leben hinterher

Den ersten Tag von Wissembourg nach Niederbronn hat mich Raymond T. ab Uberach begleitet. Es war eine Freude, einen Mountainbike-Enthusiasten zu treffen ..., der mehrere tausend Kilometer auf dem Zähler hat .. ..

Der Strecken- und Tagesverlauf von Tag 1:

Vormittag: Wissembourg, Weiler,Climbach, Petit Wingen, Gimbelhof, Burg Fleckenstein, Abstieg zur Sauer, schöner Aufstieg zum Fuchsberg, Abstieg nach Niedersteinbach, Aufstieg zum Kingerfels, bevor es wieder hinunter nach Obersteinbach geht...

Mittagspause in Obersteinbach, Schinken-Teller für mich und Strom für den Akku

Nachmittag: Col de Wineckerthal, Soultzthal, Guenstahl, wo uns Eddy Linker aus Niederbronn auf einem "traditionellen" Mountainbike traf und dann begleitete...
Richtung Jaegerthal, wo Eddy uns über die erste Schmiede von De Dietrich usw. erzählt... Aufstieg zur Villa du Riesack mit herrlichem Blick auf Niederbronn und Umgebung...

Ankunft in Niederbronn, Frisches Wasser bei Eddy, dann zu Gast bei Gaby und Jean-Jacques... Raymond fuhr weiter! Vielleicht bis nach Hause?

Hier können Bilder und der Streckenverlauf angeschaut werden.

Abend: Nach dem Abendessen mit einigen Kirchenräte, Richtung Kirche, wo 30 Gemindeglieder der Umgebung auf uns warteten, um vom Projekt  in Pretorianzu hören. Südafrika: Sie laufen dem Leben hinterher

 

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Mountainbike-Solidaritätstour Tag 2

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18.08.2020 - Etappe 2: Niederbronn-les-Bains - Saverne

Der Strecken- und Tagesverlauf von Tag 1:

Oberbronn: Dorf meiner Vorfahren, von denen einige für De Dietrich arbeiteten ...
Zinswiller: Standort der letzten 100% De DIetrich-Anlage
Lichtenberg: Wiege der Grafschaft Hanau Lichtenberg, die in die lutherische Reformation überging und in meiner Region ihre Spuren hinterlassen wird!
Graufthal: nicht nur Troglodytenhäuser, sondern auch eine restaurierte lutherische Kirche
Col de Saverne: Blick auf den Tunnel der TGV-Strecke
Saverne: die jüngste lutherische Pfarrei des Inspektorats von Bouxwiller - sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet... heute eine der größten des Inspektorats!

Ankunft in Saverne gegen 16.15 Uhr ... Frisches Getränk für mich im Pfarrhaus, Mountainbike-Dusche, Vorbereitung des Saals und der Abendpresentation, Empfang bei Nicole und Claude Fromant (DANKE!), ...

Hier können Bilder und der Streckenverlauf angeschaut werden.

 

Am Abend nahmen viele Menschen an der Präsentation eines Projekts der Lutherischen Kirche in Brasilien teil, die sich für die indigene Bevölkerung der Apurinas im Amazonasgebiet einsetzt, damit diese ihre Sprache, Kultur, handwerklichen Traditionen usw. beleben.

Mehr Informationen zum Projekt des ELM: Brasilien: Sprache und Kultur der Apurina beleben

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Mountainbike-Solidaritätstour Tag 3

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19.08.2020 - Etappe 3: Saverne - Molsheim

Sie können den Tagesablauf auf einer speziellen Seite verfolgen
https://www.bergfex.fr/mybergfex/activity/274ef94e9e044427987af1915e3e0f00/

Die Besonderheiten der heutigen Reiseroute:

  • eine Durchquerung der Bergmassive zwischen Saverne und Molsheim, ohne dabei Dörfer zu durchqueren.
  • Insgesamt nicht allzu steile Anstiege, die von Saverne (200 m) bis zum höchsten Punkt des Tages auf 960 m, dem Schneeberg, aufeinander folgen.
  • sehr unterschiedliche Wälder : Laubbäume, Nadelbäume, Unterholz, mehrere hundert Jahre alte Bäume...
  • Entlang der gesamten Route bieten sich herrliche Ausblicke auf die elsässische Ebene oder die lothringische Hochebene (Dabo) oder sogar in Richtung des Schirmeck-Tals...
  • ein nettes Treffen mit einer Gruppe von Wanderern, von denen einer einen ehemaligen Minister der Zentralafrikanischen Republik als Schwager hat... und andere Wanderer, die von meinem Projekt von der Zeitung gehört haben...
  • eine besondere Notiz für Windsbourg und sein kleines Restaurant die nur ein Menü anbietet : der Holzfäller Teller !!!
  • nach dem Schneeberg ein sehr langer Abstieg in Richtung des Waldes von Hasslach, mit einem Waldweg, der von großen zeitgenössischen Skulpturen aus Vogesensandstein gesäumt ist (wir sind im Land der Riesen!).
  • Am Ende eine Route mit Dörfer, Felder, die in den Weinbergen oberhalb von Mutzig und Molsheim endet.

Die Pfarrei Molsheim empfängt mich… Sie hat einen Flammenkuchenabend im Pfarrgarten organisiert, um die Gemeindemitglieder zu motivieren! Vielen Dank an sie und besonderen Dank an Pastor Michel Heinrich und seine Familie…

 

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Mountainbike-Solidaritätstour Tag 4 (vorletzter!!!)

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20.08.2020 - Etappe 4: Molsheim - Schirmeck

Sie können den Tagesablauf auf einer speziellen Seite verfolgen …
https://www.bergfex.fr/mybergfex/activity/576979d9d23464a3e9de97eac1b267b3/


Noch ein Tag... und immer noch so viel Freude...
Sicherlich sind einige Muskeln mehr strapaziert als in den ersten Tagen... und bei den Anstiegen bin ich ganz froh, dass ich eine höhere Unterstützung in Anspruch nehmen kann!

Heute morgen verließ ich Molsheim auf dem Radweg entlang der Bruche und überquerte zwei Hügel im Vogesenvorland in Richtung Rosenwiller und Laubenheim... Schöne Laubwälder...
Dann fuhr ich in Richtung Grendelbruch, in einer große Schleife im gegenüberliegenden Massiv, bevor ich durch Hochwiesen dort ankam, wo ich 1977 meine erste Erfahrung als Jugendleiter bei einem Zeltlager machte!
Nach der Mittagspause nahm ich den Aufstieg in Richtung Petit Rosskopf wieder auf, um schließlich oberhalb des ehemaligen Konzentrationslagers Struthof anzukommen… Mitten in dieser wunderschönen Landschaft eine Erinnerung und eine Mahnung dass das Grausame möglich ist…

Dann blieb noch nach Schirmeck hinunter zu fahren : am Schluß nahm ich einen falschen Weg und mußte über Treppen in die Stadt absteigen... Das war nicht das einzige mal : einige Passagen konnten Heute nur zu Fuß bewältigen werden !

Begrüßt vom Pfarrer von Schirmeck-Labroque konnte ich mich eine Weile ausruhen, bevor wir nach Waldersbach fuhren, die Pfarrei des berühmten Frédéric Oberlin… Dort habe ich ein Projekt der Mekane Jesu vorgestellt…  

Ich bin in diesen Tagen sehr dankbar   ... für die Möglichkeit, die Vogesen mit dem Mountainbike zu durchqueren, und für die Gelegenheit, die verschiedenen Projekte vorzustellen …

 

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21.08.2020 - Etappe 5: Schirmeck - Mittelbergheim

Hier können Sie die Tagesroute ansehen:
https://www.bergfex.fr/mybergfex/activity/8a22f7fe515952847b69955f12ea57bd/
 
Abfahrt von Schirmeck-Labroque in Richtung Rothau... wo der Aufstieg nach Solbach und zum Col de la Perreux beginnt... Ein weiterer Ort voller Erinnerungen, wo ich einige Ferientage mit meinen Cousins verbrachte...
Vom Col de la Perreux, Abstieg nach Waldersbach, wo sich das Oberlin-Museum befindet (seine Statue im Innenhof trägt eine Maske!)
Von dort fahre ich wieder hinauf nach Bellefosse (danke für die Motorunterstutzung!), dann richtung Ranrupt, zum Bauerngasthof „Les Hauts-Bois“, wo mich ein Gemeindemitglied aus Waldersbach zum Mittagessen empfängt...
Bei dem Aufbruch, ein platter Reifen... es wird die einzige Reparatur der Woche sein!
Von hier aus führt die Route zum „Champ de feu“, dem höchsten Punkt der Woche mit 1099 Metern... Die Gelegenheit, die Heide zu genießen, und mich an meine ersten Skiabfahrten zu erinnern!
Von dort aus führt die Route über Rothlach, Welschbruch... und endet mit einem 16 Kilometer langen Abstieg durch den Wald in Richtung Mittelbergheim, seine Weinberge, seine evangelische Gemeinde...
Herzlichen Empfang bei Pfarrer Pascal Hetzel…
Abends, Presentation der Projekte des ELM in Malawi…
Es ist der letzte Abend… Müde bin ich… gehe jetzt zur Ruh…

 

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