Zentralafrika: Sicherung des Überlebens für die Mbororo

Der Bürgerkrieg hat Spuren hinterlassen: Etwa 500 Mbororo waren im Besitz von großen Viehherden, mussten aber vor Rebellengruppen flüchten, die bereits andere Mbororo-Dörfer überfallen und ausgeraubt hatten. Häuser und der restliche Besitz wurden verbrannt. 30 Familien werden in einem Pilotprojekt der Ev.-luth. Kirche in der Zentralafrikanischen Republik betreut.

Die Kirche unterstützt sie auf Wegen in eine neue Zukunft, indem sie

  • Menschen in ihrer Not begegnet und die schweren Traumata von Verfolgung und Trauer um getötete Familienangehörige aufarbeitet.
  • Wissenslücken füllt: Die Kirche verhilft Mbororo-Kindern zu Schulausbildung.
  • durch Alphabetisierungskurse den Eltern hilft unabhängig zu werden. Unwissenheit ist teuer: Behörden verlangen mitunter eine ganze Kuh für einen Passierschein, der ansonsten zwei Euro kostet.
  • Menschen aufklärt über Krankheiten und den Schutz vor Infektionen wie Aids, Malaria, Typhus, Gelbfieber usw. Jeden Dienstag führt ein Gesundheitsbeauftragter in Basisfragen der Gesundheitsversorgung ein.
  • beim Anbau von Mais, Maniok, Erdnüssen, Bohnen, Süßkartoffeln oder Spinat hilft. Ein Fünfjahresplan sorgt dafür, die Erlöse aus dem Verkauf ihrer Ernten zum Kauf neuer Kälber einzusetzen, um langfristig zur Viehwirtschaft zurückzukehren.
  • Wohnhäuser bauen hilft. Im nomadischen Leben sind Unterkünfte nötig, die sich schnell auf- und wieder abbauen lassen. Da sie nun sesshaft werden, vermittelt die Kirche Kenntnisse zum Bau von Steinhäusern und hilft beim Kauf von Baumaterial.
  • Frauen Nähen beibringen: Ihre Kleider erzielen auf Märkten gute Preise. Von den Einkünften legen sie sich Kleinvieh (Hühner, Ziegen, Schafe) zu.
  • in Gemeinden Bräuche und Gewohnheiten der Mbororo vermittelt. Im Gespräch werden Vorurteile abgebaut und so Mbororo gleichberechtigt als Volksgruppe anerkannt.

Ihre Spende hilft, die Lebensrechte von ausgegrenzten Menschen zu sichern und ihnen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.

Weitere Informationen bieten wir Ihnen in einem Flyer.

Jetzt spenden (Stichwort: "Mbororo" oder "Projekte Kirche Zentralafrika")

Für die Unterstützung dieser ausgegrenzten Menschen erbittet die Kirche einen Zuschuss von rund 8.900 Euro für das laufende Jahr.
Sollte mehr Geld eingehen als im beschriebenen Projekt notwendig, werden wir Ihre Spende einem weiteren Projekt der Partnerkirche zugutekommen lassen.

 

Wenn Sie lieber überweisen wollen:

Spendenkonto 91 91 91
bei der Sparkasse Celle (BLZ 257 500 01)

IBAN: DE54 2575 0001 0000 9191 91
BIC: NOLADE21CEL

 

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