Zentralafrika: Befreiendes Evangelium weitergeben
„Jetzt nennen uns doch manche Pastoren schon Rebellen der Kirche!", klagte Moïse, einer der Studenten aus dem TEE*-Projekt bei einem Gespräch mit Missionar Mirco Kühne.
* Theologisches Fernstudium (Theological Training by Extension)
Als er nachfragt, erklärt er, dass die Kirche von ihren Gläubigen fordere, Mitgliedskarten zu führen, auf der sichtbar sei, wie häufig jemand zum Gottesdienst gegangen sei oder am Abendmahl teilgenommen habe. Diese Praxis sei in letzter Zeit aber immer mehr zugespitzt worden, so dass mancher Prediger im Gottesdienst mahnte, darauf zu achten, regelmäßig zum Gottesdienst zu kommen, die Mitgliedskarten ordentlich zu führen, ansonsten riskierten die Menschen den Eintritt ins Himmelreich.
„Als wir uns mit allen Studenten trafen, diskutierten wir das alles und kamen zu dem Schluss, dass solche Predigt nichts mit unserer lutherischen Überlieferung zu tun habe." „Wir besprachen das sogar mit dem Präsidenten der Kirche, der gab uns Recht." „Aber unser Dorfpastor schneidet uns seitdem."
„Wir wissen, dass uns Deine Bücher und unsere vielen Diskussionen untereinander geholfen haben, die Probleme unserer Kirche zu erkennen und darauf zu reagieren." „Wir freuen uns schon auf die neue Literatur."
In diesem Jahr erhalten die Studierenden eine Theologie zum Alten Testament (Kota tene na nolo gbere buki AT), einen theologischen Kommentar zum Kleinen Katechismus (Kete Katesima) und zwei Predigtlehren (Tene na nolo fongo tene ti NZAPA).
Ihre Spende hilft, dass die Botschaft Jesu Christi als eine befreiende und mutmachende Nachricht in den Gemeinden verkündigt werden kann – und Menschen für diese Aufgabe durch die Arbeit von Missionar Mirco Kühne ausgebildet werden können.
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