Versöhnung baut Kirche
Alle Treffen in Pacaltsdorp müssen in Wohnzimmern oder einem gemieteten Raum stattfinden, weil es noch keine Kirche gibt. Doch ein Raum allein lässt die Menschen in den verschiedenen Gemeinden nicht zusammenwachsen. So hat ein Wochenende für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aller drei Gemeinden gezeigt, dass sie auf einem guten Weg zueinander sind. Gemeinsam die Bibel zu lesen und zu entdecken, wie verschieden jeder an die biblischen Worte herangeht, miteinander und füreinander zu beten und Anliegen mit anderen zu teilen, führt Menschen zueinander. Andere kommen hinzu, darum wird es enger. Daher planen sie den Bau einer Kirche mit Gemeinderäumen.
Das ELM hat rund 30.000 Euro für den Bau der Kirche zugesagt.
Hier sind weitere Informationen (Flyer 2010).
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Erster Weihnachtsgottesdienst Dez. 2009
Feierlicher "Einzugsgottesdienst" in die neue Kirche am Weihnachtsgottesdienst am 25.12.2009
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"Unsere glückliche Gemeinde beim ersten Weihnachtsgottesdienst in unserer neuen Kirche! Von nun an werden keine Gottesdienste mehr in der Schulklasse gefeiert wie in den vergangenen 27 Jahren, sondern nur mehr in unserer neuen Kirche, wenn auch noch vieles bis zum Fertigstellen in den Innenräumen fehlt!"
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John und Sunnive Förster singen feierliche Weihnachtslieder zusammen mit ihrer Gemeinde am 25.12.2009: "Wir sind dankbar für das, was niemand zu hoffen gewagt hat: dass wir nach nur einem Baujahr Weihnachten in unserer eigenen Kirche feiern können!"
Gottesdienst zur Grundsteinlegung April 2009
Über 350 Menschen kamen am 26. April nach Pacaltsdorp, um feierlich die Grundsteinlegung der Martin-Luther-Gemeinde zu feiern - begleitet von den Bischöfen der beiden Kirchen, Bischof Bill Bowles (ELCSA-COD) und Niels Rohwer (ELCSA-Cape), fünf Chören und vielen anderen Gästen. ![]()
Der Bau macht Fortschritte - März-April 2009
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"Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes" (Lukas 13,29) - Testsitzen vor dem Altar der neuen Kirche ...
Innen und außen sind deutliche Fortschritte zu sehen:
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Das Dach in Arbeit - Februar 2009
Die Kirche wächst schnell.
Nach dem Dachstuhl dauerte es nur einen Tag, bis die Hälfte vom Dach gedeckt war!
Liebe Grüße von den Kindern: Bald haben wir unseren eigenen Kindergottesdienstraum!
Der Bau macht Fortschritte - Dezember 2008
Endlich haben die Arbeiten an den Mauern begonnen ...
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... und gehen zügig voran!
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Hier wird es endlich Raum für die Gemeinde geben.
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Erste Schritte zum Bau - Mitte September 2008
Wir haben bei unserem Baugrundstueck letzte Woche mit dem Aufstellen des Zaunes begonnen, berichten Försters.
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Fundament und Blick auf die Outeniquaberge. Auf der anderen Seite: Das Meer!
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Bauteam mit dem verantwortlichen Bauleiter.
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Fundament vor den Nachbarhaeusern. Auf einer anderen angrenzenden Seite ist ein "Kuierplek", eine verrufene Kneipe, wo jedes Wochenende viele Betrunkene und Drogenabhängige herumlungern, randalieren oder sich prügeln.
Ein langer Weg zum Kirchbau
Wir hatten für den gemeinsamen Gottesdienst unserer drei Schwestergemeinden Südkap (Kapkirche), Pacaltsdorp und Hornlee/Knysna (ELCSA) den Essraum der Highschool gemietet. Einige kamen zwei Stunden frueher, um den Raum sauberzumachen und Tische und Stühle zu stellen. ![]()
Gemeindeglieder kamen aus über 60 km angereist, und wir feierten einen fröhlichen, bunten Gottesdienst, an dem alle drei Gemeinden durch Lesungen, Gebete und Chorlieder mitgewirkt haben. Auch viele Kinder und Jugendliche aus den drei Gemeinden waren da, sangen Chorusse zu Beginn des Gottesdienstes und feierten Kindergottesdienst miteinander. Es ist üblich, dass sie zum Abendmahl wieder in die Kirche kommen und gesegnet werden. Das bedeutet ihnen sehr viel. Inzwischen kennen sie einander besser, weil unsere gemeinsamen Gottesdienste zu einer Tradition geworden sind, die viele gern wahrnehmen. Es ist auch eine Möglichkeit, einander wiederzusehen und sich auszutauschen.
Noch etwas anderes wird in jedem unserer gemeinsamen Gottesdienste gemacht: Der Droeboom. Ein trockener großer Ast wird beschwert und in die Mitte gestellt. Chorusse werden angestimmt und alle kommen tanzend und singend nach vorne und hängen Geldscheine als Blätter an den "Baum", um ihn wieder zu begrünen. Es wird so lange gesungen, bis niemand mehr nach vorne kommt. Dann hängt der Baum voll und wir sind wieder ein Stueck weiter auf dem Weg zu einer eigenen Kirche für Pacaltsdorp. Der droeboom ist eine Art fundraising für unseren Kirchbau, der nun begonnen hat. Jeder weiß, dass bei den gemeinsamen Gottesdiensten ein droeboom gehalten wird und nimmt deswegen mehr Geld als sonst mit. ![]()
Mitglieder aller drei Gemeinden helfen mit und am Ende freuen sich alle ueber das eingenommene Geld. Heute waren es 1.200,00 Rand. Niemand will nur von Spenden aus dem Ausland abhängig sein, das würde eine unangenehme Abhängigkeit schaffen, die viele Gemeinden hier in der Vergangenheit geprägt hat. Natürlich wissen alle, dass sie es ganz ohne Hilfe aus dem Ausland nicht schaffen können, aber trotzdem wollen sie sich bemühen, aus eigener Kraft so viel wie möglich fuer den Bau des Gemeindezentrums in Pacaltsdorp beizutragen. Auch die Gemeinde der Kapkirche, die aus vorwiegend weissen und zum Großteil immer noch deutschsprachigen Mitgliedern besteht, hilft mit. Die Kirche wird auch fuer sie die Möglichkeit von mehr deutschen, aber auch von mehr gemeinsamen Gottesdiensten und anderen Gemeindeveranstaltungen bieten.
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Nach dem Gottesdienst am 31. August wollten wir gern alle miteinander zum Baugrundstück fahren. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnete und hagelte waehrend des Gottesdienstes und schliesslich zog auch noch ein schlimmer Sturm auf. Also machten wir in einer Regenpause Photos vor dem Schulgebaeude. Danach hatten die "Susters", die Gebetsfrauen von Pacaltsdorp, fuer etwa 80 Leute Breyani zubereitet, ein typisches Essen aus Reis, Linsen, Fleisch und Gewürzen.
Draußen war es zu kalt und windig. Plötzlich löste sich vom gegenüberliegenden Gebäude eine Dachplatte und flog mit einem Riesenknall in das große Fenster, vor dem die Kinder auf dem Boden saßen und spielten. Hunderte kleine und große Splitter flogen den Kindern um die Köpfe und verteilten sich im ganzen Raum. Die Kinder kamen mit einem Riesenschreck davon. Dass niemand verletzt wurde, ist ein kleines Wunder, für das wir Gott dankbar sind.
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