Gewalt ins Abseits

Im Drogenrausch demoliert der Sohn das Haus der eigenen Familie; eine Zuwanderin, die die lokale Sprache nicht spricht, wird auf der Straße angegriffen; die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander: Gewalt ist in Südafrika kein Fremdwort. Die Menschen leiden noch immer unter den Folgen der jahrzehntelangen Ausgrenzung des Großteils der Bevölkerung. Wenig Perspektiven für die Zukunft, hohe Arbeitslosigkeit, Armut oder die vielen Infektionen mit dem Aidsvirus bilden reichlich Nährboden für Gewalt.

Damit sollen diese Menschen nicht allein bleiben. Kirche und Mission wollen und müssen dort sein, wo Menschen an den Rand gedrängt, ausgegrenzt oder
von Gewalt bedroht sind. Darum engagieren wir uns in Projekten, die Gewalt ins Abseits stellen wollen und Menschen Mut machen, Angst und Gewalt zu überwinden:

  • Joachim Lüdemann organisiert die Unterstützung für Zuwanderer in der Großstadt Durban und entwickelt mit jungen Menschen in Schule und Studium Perspektiven und Wege aus Hoffnungslosigkeit und Problemen.
  • Sunnive und John Förster fördern die Begegnung und gegenseitige Annahme von Menschen aus verschiedenen Kulturen. Die Lage einer Gemeinde in einem sozialen Brennpunkt erfordert die Begleitung von drogenabhängigen und hoffnungslosen Jugendlichen.
  • Heinrich-Georg Dalka arbeitet in einer Township von Johannesburg mit Opfern von Gewalt und Menschen, die mit dem Aidsvirus leben. Durch einkommenschaffende Projekte soll die Spirale der Armut durchbrochen werden.
  • Ein Friedensfest im Johannesburger Stadtteil Hillbrow soll das friedliche Miteinander von Menschen in den Hochhausschluchten fördern.

Solche Begleitung und Unterstützung kostet Geld. Dafür bitten wir um Ihre Unterstützung: Zeigen Sie durch Ihre Spende, dass Gewalt ins Abseits soll!

Weitere Informationen

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