Junge Pastoren für sibirische Kirche
Endlich ein neuer Pastor: Jahrelang hat die kleine Gemeinde in Krasnojarsk darauf gewartet. Am 28. Februar 2011 wurde mit Gleb Pivovarov zum ersten Mal ein Pastor in Krasnojarsk ordiniert.
Seine Ordination verdeutlicht eine positive Entwicklung innerhalb der Evangelisch-lutherischen Kirche Ural, Sibirien, Ferner Osten (ELKUSFO). Gleb Pivovarov ist der fünfte russische Pastor in der ELKUSFO. Nach dem Studium am theologischen Seminar in Novosaratovka hat er sein Vikariat in Novosibirsk absolviert. Denn die kleinen Gemeinden aus zumeist älteren Frauen und Kindern sind nicht in der Lage, einen Pastor zu finanzieren. Daher soll die Arbeit junger einheimischer Pastoren wie Pivovarov dazu beitragen, dass die Gemeinden wachsen und immer mehr auch die Kosten selbst tragen können.
Um diese Entwicklung voranzubringen, unterstützt das ELM Hermannsburg die Partnerkirche finanziell mit rund 10.000 Euro jährlich. Pro Monat sind für das Gehalt eines einheimischen Pastors etwa 700 Euro nötig.
Ähnlich wie Krasnojarsk geht es der Gemeinde in Tomsk, wo im November 2010 Pastor Andrej Filipzoff (siehe Bild) eingeführt wurde. Er wird nun den Gottesdienst in Russisch halten, da er selber keine deutschen Wurzeln hat. Damit geht die Gemeinde einen weiteren Schritt auf dem Weg in die Zukunft zu einer russischen lutherischen Kirche mit deutschen Wurzeln.
Mit Ihrer Spende helfen Sie der Kirche in Sibirien, diese Schritte in die Zukunft zu gehen.
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