Sibirien: Licht ins Dunkel bringen
„Dass ein junger Pastor nach Tomsk kommt, wird den Menschen hier wieder Mut geben“, beschreibt ein Gemeindeglied die Erwartung an Waldemar Rausch, der im September letzten Jahres ausgereist ist und inzwischen mit seiner Familie in Tomsk lebt.
Die Gemeinde hat einen mühevollen Weg hinter sich: Durch die kommunistische Verfolgung gab es seit 1927 keinen Pastor mehr in Tomsk, der sich um die heute noch 13.000 Russlanddeutschen in der „deutschesten“ Stadt Sibiriens gekümmert hat.
20 bis 30 Menschen feiern sonntags miteinander Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche. Sie wurde 2006 anlässlich eines Treffens von Präsident Waldimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel durch den deutschstämmigen Gouverneur errichtet und wird - nicht ohne Spannungen - zusammen mit einer Gemeinde der "Sibirischen Evangelisch-Lutherischen Kirche" genutzt. Die neue Kirche für die lutherische Gemeinde ist ein wichtiges Signal.
Jetzt gilt es, die Kirche mit neuem Leben zu füllen. Während die Jüngeren in der russischen Sprache leben, ist für die Älteren der deutschsprachige Gottesdienst sehr wichtig – dort hören Sie die gute Nachricht von Gottes Liebe in der Sprache ihres Herzens.
Ihre Spende ist nötig, damit Pastor Waldemar Rausch in Tomsk arbeiten kann. Nach 80 Jahren ohne Pastor sehnt sich die Gemeinde nach Begleitung auf ihrem Weg in eine verheißungsvolle Zukunft.
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