Malawi: Leben nach dem Tod der Eltern
Zur Situation und der Hilfe für Aidswaisen in Malawi berichtete Bischof Bvumbwe auf dem Treffen der Partner der Kirche im Mai 2007:
„Das Ernährungsprogramm (Feeding Centre Program) ist nach wie vor Lebensretter für viele Kinder: An 127 Orten erhalten je 50 Kinder dreimal wöchentlich Nahrung – und soweit möglich lernen sie erste Schritte in Lesen und Schreiben.
Die Pflegeeltern, die diese Kinder bringen, werden in Fragen der Hygiene, Gesundheit und Vermeidung der Ansteckung mit vermeidbaren Krankheiten wie HIV/Aids unterwiesen. So können sie auch zuhause das Gelernte umsetzen. Viele Dorfgemeinschaften haben inzwischen begonnen, einfache Unterstände für das Ernährungsprogramm herzurichten – mit Toiletten, Waschraum und Wäscheleine.
Neben der Speisung der Kinder wird das Wort Gottes verkündigt, wobei die Zentren sowohl für Lutheraner als auch alle Dorfbewohner da sind. Dennoch ist uns wichtig, dass alle hören, dass sie – im Gegensatz zu manchen anderen im Land – Essen bekommen, weil Gott sich ihnen durch die Arbeit der Kirche zuwendet.
Zusammen mit dem Ernährungsprogramm besuchen die mobilen „Kliniken“ die abgelegen Orte. Eine Krankenschwester hält den Gesundheitszustand der Kinder fest. Neben Unterernährung leiden diese oft unter weiteren Krankheiten wie Malaria, Durchfall und Wurmbefall. Die kranken Kinder werden untersucht und wenn nötig – weil sie sehr krank oder stark unterernährt sind – in die nächste Klinik oder ein Ernährungszentrum überwiesen.
Außerdem unterstützt die Kirche Waisen und Kinder von Mitarbeitenden bei der Finanzierung von Schulgeldern und Bezahlung von Schuluniformen (ohne die Kinder nicht in die Schule gehen dürfen) für die weiterführenden Schulen. Dies hat vielen Kinder geholfen, eine bessere Schulbildung zu erlangen.“
Jetzt spenden (Stichwort: "Aidswaisen Malawi")



