Brasilien: Gemeindeaufbau in Gaucha do Norte
In der Hoffnung, sich eine neue Existenz aufbauen zu können, zogen sie in den Norden. Ihren lutherischen Glauben wollten sie aber nicht aufgeben. So kam – bei gutem Wetter - einmal im Monat der Pastor aus einer der 160 oder 300 Kilometer entfernten "Nachbargemeinden". In der Regenzeit kam er gar nicht.
Vor gut zwei Jahren schöpfte die Gemeinde neue Hoffnung: Elisandro Rheinheimer wurde als Vikar nach Gaúcha do Norte im Bundesstaat Mato Grosso gesandt. Die Zahl der Mitglieder wuchs in einem Jahr von 45 auf 55 Familien. Inzwischen wurde Rheinheimer ordiniert, bleibt aber bei der Gemeinde in Gaúcha do Norte.
Nach einer Starthilfe soll die weitere Arbeit durch die Beiträge der Gemeindemitglieder und den Erlös eines Gummibaum-Projekts ermöglicht werden.
Die Gemeinde bemüht sich, die Arbeit mit eigenen Mitteln zu finanzieren, ist dazu aber noch nicht in der Lage. Daher bittet die brasilianische Partnerkirche um Unterstützung, für 2008 in Höhe von 4.800 Euro.
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