Ländliche Gemeinden aufbauen


In Botswana hat sich die lutherische Kirche vor gut 30 Jahren gespalten.

Die nachhaltigen Wirkungen sind deutlich spürbar: Die Gemeinden der ELCSA-BD sind drastisch dezimiert und die Diozese ist in einem Dilemma. Gemeindeglieder leisten nicht mehr genug Abgaben an die Kirche, daher wird Pastoren und Pastorinnen kein regelmäßiges Gehalt gezahlt.

 

In den ländlichen Kirchspielen aus mehreren oft weit auseinander liegenden Gemeinden fallen dazu immense Fahrtkosten für regelmäßige Gottesdienste und seelsorgliche Begleitung an.

 

Wenn die Pastoren manche Gemeinden nicht mehr besuchen bleiben die Menschen aber fern, weil die Pastoren so selten da sind. Die Pastoren wiederum sehen keinen Sinn in den Besuchen, weil sowenig Menschen in der Gemeinde sind. Hier sind langer Atem und geduldige Arbeit notwendig, um neue Hoffnung wachsen zu lassen.

 

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Vorbereitung bis Anfang 2011


Seit Anfang 2010 begleiten Natascha und Dr. Volker Keding Christinnen und Christen in der Botswana-Diözese der Ev.-luth. Kirche im Südlichen Afrika (ELCSA-BD). Zunächst lernen sie die lokale Sprache Setswana und üben sich in Gottesdienste und kirchlichen Handlungen ein, um dann ab Februar 2011 in der „Luther Rose Parish“ in Lobatse, Pitsane und Digawana zu arbeiten.

Dabei wird sich Natascha Keding vor allem auf die Hauptgemeinde in Lobatse konzentrieren und um den Aufbau der Kinder- und Jugendarbeit in der Parish bemühen, während Volker Keding mit einer halben Stelle die ländlichen Außenstellen betreuen wird. Zur anderen Hälfte wird er der Gesamtdiozöse mit seiner theologischen Lehrerfahrung für ein vom Bischof geplantes Projekt für die Ausbildung von Laienpredigern zur Verfügung stehen. 


Die Stadtgemeinde Lobatse ist seit Jahren vakant. Daher weigert sie sich, monatliche Beiträge abzuführen. So schwächt sie dadurch aber die Gesamtsituation des Kirchenkreises und damit wiederum sich selbst.

Dass die missionarische Ausstrahlungskraft einer Kirche, die vor allem um die Einwerbung finanzieller Mittel bemüht ist, denkbar gering ist, macht die Lage nicht besser. 

In diesem Kreislauf aus Verschuldung, Resignation und Mitgliederschwund versucht das Pastorenehepaar Natascha und Volker Keding, die Freude des Evangeliums zu Wort kommen zu lassen und gemeinsam mit ihren einheimischen Kollegen nach Wegen aus der Dürre zu suchen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass Natascha und Volker Keding die Leben spendende Botschaft von Frieden und Hoffnung verkündigen können. Danke!

Jetzt spenden (Stichwort: "Lobatse" oder "Keding")

 

Wenn Sie lieber überweisen wollen:

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bei der Sparkasse Celle (BLZ 257 500 01)

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