Hunger an den Ursachen bekämpfen

Immer wieder kommt es in Teilen Äthiopiens zu Dürren. Vor allem im Süden und Osten des Landes sind dann Millionen Menschen von Hunger bzw. Nahrungsmittelknappheit bedroht.
Die Regierung hat daher den Export von Getreide (cash-crops) verboten und Einfuhrzölle reduziert. Weiterhin soll Bauern in den nicht von Dürren betroffenen Gebieten verbesserter Zugang zu Kleinkrediten ermöglicht werden, um die landwirtschaftliche Produktion u. a. durch Düngemitteleinsatz erhöhen zu können. Dazu kommt die Notwendigkeit, die Lagerung von Lebensmitteln zu verbessern. Viele Bauern profitieren nicht von den hohen Lebensmittelpreisen, da sie die Vorratshaltung über längere Zeiträume entweder nicht kennen und/oder sich nicht leisten können. Sie verkaufen ihr Getreide an Händler, die die eigentlichen Gewinner der Preisentwicklung sind.

Neben der staatlichen Unterstützung für die notleidende Bevölkerung engagiert sich die EECMY im Rahmen von Action of Churches Together (ACT).

Informationen zur aktuellen Hungersituation bieten:
http://www.fews.net/ethiopia (englisch)
http://www.act-intl.org/emergencies.php?uid=64 /(englisch)

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