Baumwollfäden, die sich gegenseitig helfen, ziehen einen Elefanten
"Mein Vater hat mich ins Gefängnis gebracht", schmunzelt Missionar Thomas Haase aus Gimbi in Westäthiopien. Bei einem Besuch wurde sein Vater ausgeraubt. Thomas Haase besuchte den Dieb im Gefängnis. Nach einigen Begegnungen wurde der Mann Christ.
Inzwischen ist eine Kapelle auf dem Gefängnisgelände entstanden, die nicht nur sonntags zum Gottesdienst von vielen besucht wird: Die 1.200 Gefangenen erleben, wie sich Menschen gegenseitig stärken können. So wird für alle erfahrbar: Auch ein Gefängnis ist Haus Gottes!
Thomas Haase weiß um die Stärke miteinander verbundener Menschen - so wie Baumwollfäden gemeinsam verbunden viel bewirken können. Mit den anderen Mitarbeitenden kann Haase weitere Aufgaben angehen: Für die 260 Gemeinden der Synode organisiert er Fortbildungskurse, um Ehrenamtliche für die Gemeindearbeit zu qualifizieren. Sie bieten christliche Literatur an, um die riesige Nachfrage zu stillen.
Außerdem berät er - gemeinsam mit seiner Frau - Studierende an den acht Fachhochschulen in Gimbi.
Mit Ihren Spenden und Ihrer Fürbitte für Thomas und Ayantu Haase können Sie jungen Menschen in Äthiopien Hoffnung geben.
Wenn wir uns gegenseitig helfen, strahlt Hoffnung hinter Gefängnismauern und es entsteht Mut zur Bewährung des Glaubens angesichts vieler Fragen. Gemeinsam lässt sich viel bewegen ... sogar ein – sprichwörtlicher – Elefant!
Weitere Informationen sowie Spendenaufruf des ELM und Beilage
Informationen zum Kirchbau in Qaakii (Februar 2009)
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