Klimaschützer werden - Aufforstung schützt Klima und sichert Zukunft

Wird Wald gerodet, schwemmen gewaltige Wassermassen in der Regenzeit die Feinbestandteile des Bodens aus: Je nach Hangneigung bis zu 40 Tonnen pro Jahr und Hektar. In kurzer Zeit wird so ein über Jahrtausende gewachsener komplexer Organismus zerstört. Nährstoffe werden abgeschwemmt oder in den Unterboden gewaschen, wo sie für die Wurzeln der Feldfrüchte nicht mehr erreichbar sind.

Seit 1994 pflanzt die kirchliche Bauhandwerkerschule im westäthiopischen Tschallia daher neue Bäume an und zeigt in Schulen, Gruppen und Kirchen, warum das gut ist. Inzwischen sind so über 2 Millionen Bäume gepflanzt worden. Das verbessert das Klima, macht den Boden wieder fruchtbarer und macht damit Ernährung sicherer. So wird eine der Ursachen von Hungersnot begegnet.

Mit einer Spende von 75 Euro können Sie dazu beitragen, dass ein Hektar Wald in Äthiopien geschützt und gepflegt werden kann. Damit bindet Ihr Geld jährlich 26 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Mit 25 Cent kann ein Baum in Äthiopien gepflanzt werden. Schon nach wenigen Jahren holt dieser Baum jährlich gut 15 Kilogramm des Treibhausgases aus unserer Atmosphäre, das aus den Abgasen Ihres Autos stammen könnte. 

Wir machen es Ihnen leicht, etwas für Ihre persönliche Klimabilanz zu tun:
Spenden Sie für jeden Kilometer, den Sie mit dem Auto fahren, einen Cent.
Wir leiten das Geld nach Äthiopien, damit dort die Aufforstung weitergeht. Ihr gutes Gewissen reinigt unsere Luft und sichert den Menschen in Äthiopien den Boden, von dem sie leben.

Weitere Informationen (Flyer zum Spendenprojekt), der aktuelle Stand des Projekts (bis inkl. 2010) und ein älterer Hintergrundbericht sowie eine Diaserie zum Thema.
2011 sollen weitere rund 200.000 Setzlinge gezogen werden. Mit 5 Schulen und mindestens 15 Gemeinden sind Pflanzaktionen geplant.

Zu diesem Projekt bieten wir eine Posterserie an, die Sie gerne bestellen können.

Jetzt spenden (Stichwort: "Klimaschutz Äthiopien")

 

 

Bischof Meister besucht ELM-Infostand

Dr. Georg Gremels, Leiter der ELM-Deutschlandarbeit, erläutert Landesbischof Ralf Meister beim Tag der Niedersachsen in Aurich das Aufforstungsprojekt des ELM in Äthiopien. Mehr dazu hier.

Foto: Hannegreth Grundmann, Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte im Sprengel Ostfriesland

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