August 2009
Hinter den Mauern Jerusalems
Dabei wird sichtbar werden: Eine Reise in die von allen drei abrahamitischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – als heiliges Land beanspruchte Region ist mehr als nur eine Reise zu religionsgeschichtlich bedeutenden Stätten. Es ist ebenso die Reise in einen hochentwickelten modernen, weltlichen Staat Tür an Tür mit der so genannten Dritten Welt. Und schon ist man mitten in den Problemen dieses Landes, das wegen des jüdisch-palästinensischen Konfliktes einer der unruhigsten Krisenherde der Erde ist.
So gibt dieser Abend sowohl einen Rückblick in die reiche jüdische Vergangenheit und die Erfahrung einer multireligiösen Gesellschaft als auch Einblicke in die heutige jüdische Gemeinschaft. Auf der anderen Seite steht die Begegnung mit Persönlichkeiten aus der palästinensischen lutherischen Gemeinde, in der die schwierige und unwürdige Lage der Palästinenser aufscheint.
Der 1. September als Weltfriedenstag wird dabei Anlass geben, über die gegenwärtige Situation in Israel und Palästina nachzudenken.
Hermannsburg. Sie sind reich an Eindrücken von ihrer gemeinsamen Israelreise zurückgekehrt: Studierende des Missionsseminars Hermannsburg, die Direktorin des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM), Martina Helmer-Pham Xuan, und der Dozent für Altes Testament am Missionsseminar, Prof. Dr. Andreas Kunz-Lübcke. Am 1. September um 20 Uhr wollen sie im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus (LHH) über ihren Besuch in Jerusalem und Bethlehem berichten, wenn es heißt „Hintern den Mauern Jerusalems“.
März 2009
Neue Mitarbeiter stärken interkulturelle Kompetenz
Hermannsburg. Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) verstärkt seine globale Expertise. Mit dem deutschen Theologen Christoph Schneider-Yattara (46), dessen Wurzeln nach Westafrika reichen, und dem südafrikanischen Pastor Morwaeng Motswasele (38), der einen Teil seiner Kindheit in Deutschland verlebte, engagierte das ELM zwei „interkulturelle Grenzgänger“.
Schneider-Yattara, der in Deutschland, den Niederlanden und USA Theologie und Philologie studierte, übernimmt die Leitung der ELM-Abteilung für Äthiopien und das frankophone Afrika. Der in Jena aufgewachsene Theologe bringt zehn Jahre Erfahrung aus der Missions- und Entwicklungsarbeit der Ev.-luth. Kirche in Amerika (ELCA) und des „Church World Service“ mit. Dort hat er bereits Partnerschaften mit den Evangelischen Kirchen in Äthiopien und der Zentralafrikanischen Republik begleitet, den beiden Kernbereichen seines neuen Arbeitsgebietes in Hermannsburg.
Motswasele hat fünf Jahre seiner Kindheit in Kassel verbracht, während sein Vater dort als südafrikanischer Austauschpastor wirkte. Noch leitet Motswasele die Arbeit der „Lutheran- Community-Outreach-Foundation“, ein Sozialprojekt von zwei südafrikanischen lutherischen Kirchen, im sozialen Brennpunkt des Johannesburger Stadtteils Hillbrow. Bereits 2007 war Motswasele für einige Zeit nach Hermannsburg gekommen, um im Programm „Mission to the North“ partnerschaftliches Erleben zu gestalten. Sein neuer Aufgabenbereich in Hermannsburg wird die Begleitung von Kirchenkreispartnerschaften und von Pastoren und Pastorinnen sein, die aus dem Ausland kommend für einige Zeit in deutschen Gemeinden arbeiten.
„Für unsere Missionsarbeit ist es schon lange selbstverständlich, dass unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht mehr ausschließlich von Nord nach Süd, sondern auch umgekehrt entsandt werden.“, erläutert ELM-Direktorin Martina Helmer-Pham Xuan die Personalentscheidungen der Missionsleitung. „Uns ist es wichtig, dass lebendiger Glauben auch durch Mitarbeitende aus den Partnerkirchen erfahrbar wird und wir freuen uns über die nun wachsende interkulturelle Kompetenz in unserer Arbeit.“
24. Januar 2009
Mekane-Yesus-Kirche wählt neue Leitung
Am 24. Januar hat die Generalversammlung der Äthiopischen Ev. Kirche Mekane Yesus (EECMY) für die nächste Legislaturperiode von vier Jahren eine neue Leitung gewählt.
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10. September bis 1.November 2008
Initiative "Mission to the North"
Aberash Dinsah (Äthiopien) und Mabel Madinga (Malawi) gehören der Kirchenleitung ihrer Kirchen an und besuchen u. a. Gemeinden der drei ELM-Trägerkirchen. Über die breite Themenpalette von Aberash Dinsah und Mabel Madinga gibt die PDF-Datei Auskunft.
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Mission to the North PDF-Flyer
06. bis 10. Oktober 2008
Partnerkirchenkonsultation im Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen
Delegierte aus allen Partnerkirchen des ELM beschäftigen sich mit Fragenund Herausforderungen unserer Gesellschaft, um so ihre Erwartungen für ein Missionswerk des 21. Jahrhunderts zu benennen.
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11. Oktober 2008
Missionstag für den Freundeskreis des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen
Der Missionstag bildet den Abschluss unserer Partnerkirchenkonsultation.
fileadmin/uploads/ELM/Presse/Begegnung_mit_den_Partnern_01.doc
Partnerkirchen-Konsultation
Im Oktober 2008 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Partnerkirchen des ELM in Hermannsburg, um miteinander und mit dem Missionswerk über die Zukunft der internationalen kirchlichen Zusammenarbeit zu beraten.
Bilder und Texte zur Konsultationswoche finden Sie hier.





